Thema: missbrauchtes vertrauen

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Forum: Tiere und Pflanzen
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  1. #1

    Standard missbrauchtes vertrauen

    -->
    Hallo
    ich weiß nicht so recht wie ich anfangen soll.
    es fällt mir auch sehr schwer aber ich möchte nicht das andere auch soetwas erleben,darum versuche ich einfach mal euch zu erzählen warum ich diese überschrift gewählt habe.
    man verzeihe mir bitte rechtschreibfehler oder falsche zeichensetzung weil ich gerade einfach absolut am ende bin.
    die geschichte beginnt vor 9 jahren mit unserem umzug von nrw nach dithmarschen in schleswig-holstein.
    als hundebestitzer macht man sich am neuen wohnort natürlich schnell auf die suche nach einem tierarzt und stellt dabei natürlich alle antennen auf um den richtigen zu finden.
    nach sehr langem suchen war es dann soweit das wir der meinung waren den tierarzt des vertrauens gefunden zu haben.
    wir hatten zu keiner zeit in den ganzen 9 jahren das gefühl abgezockt zu werden oder ähnliches.
    im gegenteil,dieser tierarzt hat uns das gefühl gegeben das bei ihm das tier im vordergrund steht und immer alles getan wird um zu helfen.
    liebevoller umgang mit dem tier und auch mit dem besitzer war anscheinend das a und o dieser praxis.
    wir haben uns absolut bestens aufgehoben gefühlt und nach einer weile sogar richtiges vertrauen aufgebaut.
    im notfall haben wir immer geglaubt was man uns sagte und waren uns sicher das alles für unseren hund getan wird.
    ein gutes gefühl wenn man dem tierarzt bedenkenlos vertrauen kann und sein tier in den besten händen glaubt.
    ich erwähne an dieser stele nochmal das sich dieses vertrauen über 9 lange jahre gezogen hat.
    jedes wort unseres tierarztes haben wir ernst genommen und 100 prozent an sein wissen und seine kompetenz geglaubt.
    dann aber passierte es;
    unsere kleine dackeldame weinte ständig und wir suchten den guten tierarzt auf.
    immer und immerwieder die gleiche antwort."das ist Dackelart am besten sie ignorieren das"
    ok erstmal haben wir auch so gehandelt aber es fiel schwer und das gefühl wurde schlechter .
    jeden zweiten tag waren wir dann in der praxis und baten darum das man sie doch bitte mal genauer untersucht.blutbild,röntgen ect...
    es wurde abgelehnt und gesagt sie sei gesund und das weinen sei gehabe.
    auf unsere bitten wurde nicht wirklich reagiert ,wir wurden als hystherisch abgestempelt.
    nach 2 monaten dann brach unser dackelmädchen zusammen.trotz warmem körbchen an unserem bett und allem was man für sein tier tut,hatte sie plötzlich unterkühlung und schrie nur noch.
    wir wieder zum tierarzt. plötzlich hieß es "ogott sie hat eine so schlimme gebärmutterentzündung das wir nichts mehr machen können"
    sie können noch versuchen sie in einer tierklinik mit not op zu retten.
    man empfahl uns eine klinik in wilster und wir rasten sofort hin.
    der hund wurde dort erst untersucht nachdem wir 500 euro vorkasse leisten mussten. 3 stunden später war sie tot und man wollte sie uns nur auhändigen wenn wir nochmal 800 euro zahlen weil die op ja angeblich so aufwendig war.
    ok haben wir gemacht.
    der hund hatte keine narbe die auf eine op hingedeutet hätte.
    wir waren wie gelähmt denn unsere elfi hat uns sooooo viel bedeutet und wir konnten es einfach nicht begreifen.
    das hätte viel früher festgestellt werden müssen.aber wir waren ja hystherisch.
    der schockzustand hat irgendwie nie richtig nachgelassen und mit unserem andern hund haben wir dann natürlich andere tierärzte aufgesucht.ein elendes unheil wenn man in dithmarschen wohnt.
    einer schlimmer und unkompetenter als der andere.
    also blieb nur der letzte den wir hatten,denn den kannten wir wenigstens und er hat ja nicht immer alles falsch gemacht.
    ok wir sind dann mit unserem rotti zu ihm weil der dicke plötzlich zusammengebrochen ist.
    diagnose ohne röntgen "Arthrose"
    wir bekamen rimadyl.
    es ging ihm besser.puhh .
    aber mein gefühl war nicht gut,ich spürte das etwas nicht stimmt.
    ich bat um röntgen und ultraschall und wieder hieß es.sie sehen gespenster seien sie nicht so hystherisch.
    er brach wieder zusammen.
    tierarztbesuch ergab wieder "Akuter Artrose schub"
    neue medikamente. keine besserung.
    und die krönung war dann noch der spruch"der hund ist 13 jahre alt,der wird so oder so keine 15 mehr"
    ab dem moment war für mich klar das da was falsch läuft.
    erneuter zusamenbruch.
    wir suchten verzweifelt nach kompetenter hilfe und fanden eine tierklinik in hamburg.
    wir fuhren,nein wir rasten hin. mit angst im bauch und mit echter verzweiflung.
    tierkliniken waren für uns immer mit schlechten erfahrungen verbunden.
    aber es ging nicht anders denn unser liebling brauchte schnelle hilfe.
    dann der schock. diagnose : schwere herzinsufiziens aber kaum arthrose.
    und dann der schlag der sich nicht verwinden läßt.milz tumor der aufgebrochen ist.
    das wars.wir konnten uns nur noch verabschieden und ihn gehen lassen.
    wie konnte man jahrelange herzfehler nicht erkennen und stattdessen arthrose vorschieben?
    der arzt in der klinik war selbst sichtlich geschockt und entsetzt wie sowas nicht erkannt werden kann.
    jeder drittklassige tierarzt erkennt einen unregelmäßigen herzschlag.
    mein mann und ich sind regelrecht zusammengebrochen und werden das wohl nie richtig verkraften ,denn es waren nicht nur unsere hunde.sie waren unsere kinder.
    unser ganzes leben haben wir für sie gelebt und ihnen unsere ganze liebe gegeben.
    das schlimmste ist aber das sie beide noch leben würden wenn wir nicht so blind unserem tierarzt vertraut hätten.
    ich möchte an dieser stelle aber noch sagen das die tierklinik in der wir leider zu spät waren,so unglaublich gut und kompetent war.medizinisch sowie menschlich,das wir uns gewünscht hätten,wir hätten sie früher gefunden.
    der dortige tierarzt hat so dermaßen gekämpft und uns deutlich gezeigt das er wirklich alles getan hat.
    er hätte sogar den tumor noch operiert wenn es noch eine chance gegeben und dieser nicht aufgebrochen wäre.
    ich hätte das von einem klinikleiter nicht erwartet denn dieser arzt war weit entfernt von abzocke oder abestumpftheit im umgang mit tieren.die rechnung war nebesache die sogar am ende mit sehr viel zurrückhaltung und mitgefühl erwähnt wurde.
    man hat ihm angemerkt wiesehr er schockiert war und wie gerne er noch für ein wunder gesorgt hätte.
    ich habe euch diese geschichte geschrieben weil ich anderen hundebesitzern die ihr tier sosehr lieben ,die chance geben möchte nicht so ein trauriges ende zu finden wie wir.das sind wir unseren beiden schätzen schuldig.
    wer jetzt die namen der tierärzte und kliniken wissen möchte,darf sich gern privat bei uns melden.
    denn es soll keinem tier mehr ein solch traugies ende geschehen.
    Teddy war nicht nur unser hund ,er war unser ganzes leben,unsere ganze liebe.
    die vorwürfe die man sich macht weil man dem falschen arzt blind vertraut hat,die wiegen am ende so schwer das man sie niemehr los wird.
    ich weiß im moment nichtmal ob ich nochmal in ein normales leben finde denn ich hätte ihn retten können wenn ich nicht so verblendet von vertrauen gewesen wäre.
    er war für seine 12 jahre bis auf das herz so gesund das er noch viele jahre hätte leben können wenn man nur vor 2 jahren den von mir erbetenen ultraschall gemacht hätte.
    vielleicht könnt ihr erahnen welche schrecklichen vorwürfe ich mir mache.
    ich möchte anderen ein solch grausames schicksal ersparen.
    ich beantworte alle privaten nachrichten denn das hat niemand verdient der sein tier liebt.
    Geändert von Bärchen (17.02.2017 um 09:53 Uhr)

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