Thema: "Porno- oder Gangsta-Rap": Was können Fachkräfte tun?


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Forum: Politik und Gesellschaft
Die Community diskutiert über In- und Auslandspolitik, Zeitgeschehen, Wissenschaft, Astronomie und Soziologie.
      
   
  1. #1

    Standard "Porno- oder Gangsta-Rap": Was können Fachkräfte tun?

    Fachkräfte haben andere Zugangsmöglichkeiten zu Kindern und Jugendlichen. Eltern sind für alle Erziehungsfragen zuständig ? und die Möglichkeiten für Jugendliche sich von den Eltern abzugrenzen, eine eigene Identität zu entwickeln, sind in einer Massengesellschaft, die begierig jedes Jugendphänomen vermarktet, nicht leicht. Daher ist es für Fachkräfte einfacher, Jugendliche auch auf ihre persönlichen Vorlieben anzusprechen, da einerseits eine größere Distanz, aber auch die Chance besteht als neutrale Fachkraft Vertrauen zu gewinnen und Kompetenz zu vermitteln.
    Kann der multikulturelle Hip-Hop integrative Kraft entfalten? Sind Rappen, DJing, Sprayen, Breaken mehr als exotische Techniken? Der Praxisteil wird sogar zeigen, dass dies keine übertriebenen Theorien sind, sondern dass Hip-Hop für manchen benachteiligten Jugendlichen der Einstieg in die Erfahrung der eigenen Stärken ist und wie mit diesem Selbst-Bewußtsein der Umstieg in die Normallebensweise, in ein geregeltes Arbeitsverhältnis gelingen kann.
    Hip-Hop im Unterricht
    Der Ursprung des Hip-Hop, die Idee einen sozialen positiven Gegenpol zu Ganggewalt, Kriminalität und Drogenkonsum zu schaffen, bei dem sich in Wettkämpfen die Besten ihres Fachs (DJs, Rapper, Tänzer, Writer) gegenüberstehen, um dann den Gewinner in Respekt zu akzeptieren, bietet hervorragende Ansätze zur Umsetzung im Unterricht:
    z.B. im Deutschunterricht anhand von HipHop-Songtexten in die Lyrik der Moderne einzusteigen - eine "Textinterpretation" der besonderen Art.
    Im Musikunterricht spielt die musikalische Seite des Hip-Hop eine Rolle. Wie entsteht ein Hip-Hop-Song? Wie kommt der Text zur Melodie und welche modernen Elemente, wie z.B. Turntables oder Samples braucht man dazu? Welche Rolle spielen hierbei Remixes?
    Auch im Religions-/Ethikunterricht geht es nicht nur um Religion und Christ sein, sondern um Nächstenliebe im Alltag bzw. das Vermitteln von Werten im Allgemeinen. Was bedeutet ?Respekt? ganz praktisch? Den Gedanken des gegenseitigen Achtens in Seminaren und Unterrichtseinheiten an Schulen (in den Fächern Deutsch, Musikunterricht, Ethik) wieder an Jugendliche heranzutragen; die Botschaft ?Respekt? ist aktueller denn je. So lässt sich Subkultur und Kultur mit Musik, Lyrik und Ethik auf moderne Weise vereinen und vermitteln.
    Schule hätte damit auch die Chance Kontakt zur lokalen Kultur und Szene herzustellen. Aktive Hip-Hopper sind überall zu finden, unter Ihnen auch viele Ausgegrenzte, die diesen Status dann kultivieren. Sie sind aber auf Ihre Weise auch Künstler. Sie als ?Experten? in die Schule einzuladen, wäre nicht nur eine Bereicherung für den Unterricht, sondern auch eine Erfahrung für die Hip-Hopper, dass sie bei ihren Stärken ernst genommen werden.
    "Glokale" Hip-Hop-Kultur als Chance zur Integration
    "Die Hip-Hop-Kultur ist eine glokale Kultur: Sie ist global verbreitet und besteht aus einer Vielzahl differenter lokaler Kulturen. Die HipHop-Kultur konstituiert sich über einen wechselseitigen Prozess von global zirkulierenden sowie medial vermittelten Stilen und Images einerseits und deren lokaler Neukontextualisierung andererseits. (...) Die HipHop-Kultur ist ein Beleg dafür, dass kulturelle Globalisierung nicht, wie in der Globalisierungsdebatte oft angenommen, automatisch zu kultureller Vereinheitlichung führt."[1]
    Ein Beweis für die Authentizität eines Hip-Hoppers ist die Verbundenheit mit dem Heimatort. Bei Auftritten und in Battles gilt es, die eigene Crew und Heimatstadt zu repräsentieren. Lieder wie "Hamburg, meine Perle" von "Lotto King Karl" drücken die Verbundenheit mit seiner Stadt aus. Die Band "Absolute Beginner" beschreibt in "City Blues" oder "Samy Deluxe" mit "Hamburg Anthem" ihr Lebensgefühl in ihrer Heimatstadt Hamburg. "Fettes Brot" bezeichnen sich selbst als "Hamburgs Hip-Hop-Dinosaurier" und schrieb schon 1995 mit "Nordish by Nature" ein Loblied auf den Norden Deutschlands und die Hansestadt. Damit eröffnet sich die Chance, dass Migrantenkinder und -jugendliche über diese Identifikation das Gefühl entwickeln hier zuhause zu sein.
    Hip-Hop zwischen Pornoslang und Sprachkultur
    Die erste Hip-Hop-Welle in Deutschland Anfang der 90er Jahre war geprägt durch Wortakrobatik, Sprachspiele und Wortwitz. "Gute Rapper haben ihren inneren Ton gefunden, der den Sprechgesang unverwechselbar macht. Das Ich des Sängers gerät ins Schwingen. Dabei können sich problemlos pubertäre Selbstbespiegelungen zu akrobatischen Reimen gesellen. (...) Die Rapperfraktionen teilen sich. Die einen setzen nur auf Form, andere wie "Freundeskreis" wollen Inhalt. Die einen wollen Spaß. Andere wollen Botschaften. Alles ist erlaubt. Dichterische Konventionen spielen keine Rolle."[2] Und die Gattungsfrage "Ist das Lyrik?" ist eher lästige Beschränkung. "Schön an vielen Rap-Texten ist, dass sie das Leben als spielerischen Kampf betrachten. Sie entstehen im Augenblick. Oft motzig, manchmal klug. In den besten Fällen sind Rapper in den Wörtern zu Hause."[3]
    Ein Beispiel ist der Rapper Dendemann, der in der deutschen Hip-Hop-Szene vor allem für die wohl kreativsten Wortspiele und Vergleiche bekannt ist, dessen CD "Die Pfütze des Eisbergs" als bestes Rap-Album 2006 gilt.[4]
    "Check mal die Rhetorik"
    Aller Anfang läuft meist ein wenig schief
    Allerdings nicht dieser du weißt jetzt gehn wir tief.
    Reime sind für mich nur die Geister die ich rief
    Auf der Suche danach werd ich zum Meisterdetektiv
    Dende Blomquist schreibt Raps zum weiterkommen
    denn mein träger Schädel kennt beim Texten kein Pardon.
    Bist du alt genug dann checkst du mein Jargon
    (...)
    Schmeiß das Teil wieder an
    Und ich geb mein Scheiß dazu.
    Kacke, Mist, AA, Schiss, Exkremente
    Die Grundzutaten in jedem Text von Dende
    Alle ZwiggediZweifel erstick? ich im Keim
    Denn wenn die Mucke läuft, verdammt dann kick ich den Reim.
    Augen zu und durch doch ich nicke nicht ein
    Check mal die Rhetorik ab ich schicke dich heim.
    (...)
    Hab zwar vieles gesehn, vieles erlebt
    Doch bin noch nicht angekommen denn das Ziel ist der Weg
    Nur meins ist vielleicht viel leichter zu erreichen
    Für mich den Chef von unvergleichbaren Vergleichen
    Das pumpt Saft in die leere Batterie
    Und ist Ausschlag gebender als jede Allergie
    Check mal die Rhetorik und streng dich an
    Denn jedes kleine d hat ein großes ENDEmann.[5]
    Dendemann, CD "Die Pfütze des Eisbergs", 2006
    Weitere Weblinks
    Reimliga Battle Arena: Online-Rap-Battles und DJ-Battles: http://www.r-b-a.de
    Sprache als Mittel zur Integration
    Die Entstehung gewalttätiger Jugendkulturen ist ein Symptom gesellschaftlicher Desintegration: Die jugendkulturellen Gemeinschaften kompensieren Integrationsdefizite, Entfremdungserfahrung und mangelnde Solidarität sowie Orientierungslosigkeit und Ohnmachtsgefühle - und werden daher für Jugendliche zu unentbehrlichen Auffanglebenswelten.[6] "Viele Ausländer der ersten Generation sind aufgrund ihrer mageren Sprachkenntnisse den Deutschen aus dem Weg gegangen", meint Safter Cinar, Sprecher des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg. Als weiteren Grund für den fehlenden Kontakt sieht er, dass sie sich als "Gäste auf Zeit" gesehen und erst gar nicht die Mühe gemacht haben, die deutsche Sprache zu erlernen. So verkehren viele von ihnen meist unter Landsleuten, wodurch eine erfolgreiche Integration auf der Strecke bleibt.[7]
    "Sprachliche Verständigung ist Voraussetzung und Grundlage des Zusammenlebens von Deutschen und Ausländern", sagt der Soziologe und Minderheitenbildungsforscher Georg Hansen. Eine entscheidende Voraussetzung für die gesellschaftliche Integration der in Deutschland lebenden Migranten und Migrantinnen seien Kenntnisse der deutschen Sprache. Schon ein Mindestmaß an sprachlichem Ausdrucksvermögen fördere die Kommunikationsfähigkeit mit Nachbarn, Behörden, Vorgesetzten und Kollegen am Arbeitsplatz. Zudem wirken sich die schlechten Deutschkenntnisse der Eltern auch auf die Zukunft ihrer Kinder aus: Sie erreichen oft deutlich schlechtere Schulabschlüsse aufgrund von Sprachdefiziten.[8]
    Wenn Jugendliche gemeinsam rappen, treffen sich oft mehrere Kulturen und Sprachen. Kommunikation ist dazu zwangsläufig nötig und Motivation, die sie einende deutsche Sprache zu erlernen. "Spielend" Deutsch lernen als Nebeneffekt. Den Hip-Hop-Slang gilt es wiederum als Basis zu nutzen, um die Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.
    Von der Prävention zur Strukturreform
    "Weil die Entstehung gewalttätiger Jugendkulturen auf gesellschaftliche Strukturveränderungen zurückzuführen ist, werden langfristig auch nur Strukturreformen gewaltpräventiv wirken."[9] Interventionen müssen die Selbständigkeit der Adressaten fördern. Die in der aktuellen Gewaltdiskussion empfohlenen Maßnahmen setzen auf drei verschiedenen Ebenen an:
    • Individualmaßnahmen richten sich auf die Verhinderung aggressiven, gewalttätigen Sozialverhaltens.
    • Maßnahmen, die den Jugendlichen in seinen sozialen Bezügen im Blick haben, versuchen das familiäre Bezugssystem in die Pflicht zu nehmen oder auch Cliquen zu erreichen.
    • Strukturreformen in der Arbeitsmarkt- und Familienpolitik sollen helfen, die Jugendlichen in den Berufsalltag einzubinden und familienpolitische Maßnahmen sollen die Sozialisationsbedingungen der nachwachsenden Generation verbessern. Nachhaltige Wirkung, so resümiert Schäfer-Vogel, darf man sich von Maßnahmen versprechen, die die kommunikativen Kompetenzen Jugendlicher fördern und sie befähigen, gewaltfreies Verhalten auch innerhalb ihrer Bezugsfelder zu kultivieren.
    Die folgenden Beispiele aktiver Medienarbeit (siehe "Weitere Informationen") sind auch Zeichen für die Wiederbelebung der gesamtgesellschaftlichen kommunikativen Strukturen. Desintegration ist darauf zurückzuführen, dass die Lebensinteressen vieler Jugendlicher auf gesellschaftlicher Ebene zu wenig beachtet werden. In den Projekten machen sie die Erfahrung, ernst genommen und gebraucht zu werden. Partizipation ist immerhin einer der Bausteine einer lebendigen demokratischen Gesellschaft.

    [1] Klein, Gabriele/ Friedrich, Malte, Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt a.M. 2003
    [2] Harries, Antje über Verlan, Sascha, Rap-Texte http://www.br-online.de/kultur/liter...0020120_2.html (aufgesucht am 05.5.08)
    [3] Vgl. Verlan, Sascha, Rap-Texte
    [4] Dendemann - Die Pfütze des Eisbergs (aufgesucht am 08.5.08)
    [5] Dendemann
    [6] Vgl. Schäfer-Vogel G. Gewalttätige Jugendkulturen ? Symptom der Eon kommunikativer Strukturen. Freiburg 2007, S. 551ff
    [7] fluter.de ARCHIV (aufgesucht am 30.4.08)
    [8] "Kanaksprak" - "Mischmasch" - "HipHop-Slang": Wie Comedy, Migration und globale Popkultur das Deutsche in Bewegung bringen. Quelle: fluter "Sprache" H.17 2003
    [9] Schäfer-Vogel G. 2007 ebenda, S. 556


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    Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg, es ist kontraproduktiv und fördert den Untergang unserer Sprache. Statt ein anderes Wort zu finden das sich auf etwas reimt, sollte man lieber versuchen die Wörter im Alltag zu gebrauchen. Meine Meinung kennt ihr. Wer will als erster seinen Senf dazu geben?

  2. #2

  3. #3

    Daumen hoch

    Das ist ja mal ein Thema für mich, denn ich mag Deutschrap und bin Erzieherin. Auch wenn ich bezweifle, dass es zu diesem Thema eine Diskussion geben wird, möchte ich trotzdem Stellung nehmen.
    Zitat Zitat von cerial1 Beitrag anzeigen
    Kann der multikulturelle Hip-Hop integrative Kraft entfalten? Sind Rappen, DJing, Sprayen, Breaken mehr als exotische Techniken? Der Praxisteil wird sogar zeigen, dass dies keine übertriebenen Theorien sind, sondern dass Hip-Hop für manchen benachteiligten Jugendlichen der Einstieg in die Erfahrung der eigenen Stärken ist und wie mit diesem Selbst-Bewußtsein der Umstieg in die Normallebensweise, in ein geregeltes Arbeitsverhältnis gelingen kann.
    Hip Hop kann tatsächlich integrative Kraft entfalten. Aber: Die Jugendlichen müssen eine Bezugsperson haben, die sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat und den Jugendlichen auch andere Seiten der Kultur zeigt, als die, die in den Medien vertreten ist.

    Hip-Hop im Unterricht
    Ja, bitte! Und warum nicht? Es ist wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass Schule auch Spaß machen kann. Warum sollte man also nicht die Interessen der Kinder aufgreifen, um ihnen z.B. die verschiedenen Merkmale von Gedichten etc. zu vermitteln? Wichtig ist hierbei aber, dass situationsorientiert gearbeitet wird. In einer Klasse, die keinen Draht zu Hip Hop hat, wird man mit dieser Maßnahme nichts erreichen können.

    "Glokale" Hip-Hop-Kultur als Chance zur Integration
    Auch hier denke ich, dass sich durch fähiges Fachpersonal einiges deichseln lässt. Natürlich wird man mit dem Thema nicht erreichen, dass sich eine zerstrittene Klasse wieder zusammenrauft, jedoch kann man wieder durch das Aufgreifen der Interessen die Kinder und Jugendlichen dazu bewegen, Spaß am Unterricht zu entwickeln. Und wann lernt man am meisten? Richtig, wenn man sich für etwas interessiert und Spaß daran hat.

    Hip-Hop zwischen Pornoslang und Sprachkultur
    Bei Jungen und Mädchen, die Interesse an dieser Kultur haben, wäre es auch wichtig aufzuzeigen, was Hip Hop eigentlich ist. Nicht nur Bushido, nicht nur Aggressivität, nicht nur nackte Ärsche im Fernsehen. Übrigens ist Dendemann ein sehr gutes Beispiel dafür, dass es auch anders gehen kann!

    Sprache als Mittel zur Integration
    Oh oh, hier muss man ganz ganz vorsichtig sein, denn: Es gibt sehr viele "Künstler", die weniger Wortschatz besitzen, als ein 9-jähriger Schüler - das zeigt auf, dass man wirklich differenzieren muss zwischen Rap und... gehaltvollem Rap.

    Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg, es ist kontraproduktiv und fördert den Untergang unserer Sprache. Statt ein anderes Wort zu finden das sich auf etwas reimt, sollte man lieber versuchen die Wörter im Alltag zu gebrauchen. Meine Meinung kennt ihr. Wer will als erster seinen Senf dazu geben?
    Da irrst du dich. Als ich im Kindergarten tätig war, gab es kein beliebteres Buch, als "Der Grüffelo". Und weißt du, was dieses Buch so auszeichnet? Die Reime! Und mit so etwas fängt es an: Die Kinder entwickeln Spaß an der Sprache und lernen - die Kinder konnten das Buch bereits auswendig und das fördert die Aussprache und die Liebe zu der Sprache! Nur, weil man auf einen Vers einen anderen reimen kann, heißt das nicht, dass man diese Wörter nicht im Alltag gebrauchen kann. Durch das spielerische Lernen dieser Vokabeln wird der Alltagsgebrauch sogar gefördert.

    Fazit: Wenn man es richtig angeht, kann die Hip Hop Kultur durchaus fördernd sein.

  4. #4

    Standard

    Bitte bedänkt warum diese Maßnahme denn nötig ist, und warum man versucht Hip Hop in den Unterricht einbindet. Die betroffenen "Opfer" des Hip Hop´s sind einfach nicht mehr zugänglich, die Gründe dafür sind ebenfalls nicht nebensächlich, Armut und evtl. Imigration sind der Grund für diese Flucht in die "Szene" und Hip Hop ist auch der Grund warum es bei Armut und schlechter Sprache bleibt.

    Warum gibt es kein Metall im Untericht, oder vielleicht sogar Popmusik? Ganz klar: Weil diese Leute noch nicht abgeschottet haben. Sie sind noch erreichbar, ganz ohne Reime. Reimen kann vielleicht die Anwendung der Wörter im Alltag verbessern aber PornoHipHop kann nicht die Sprache verbessern/ersetzen. Was ebenfalls außen vor bleibt ist das bei Hip Hop kriminalität und krasse respekt eine wichtige Rolle spielen, wer bösse kuckt bekommt paar auf die Mütze. Die Kids werden doch bestärkt in ihrer Auffassung das alle Frauen schlampen sind, man mit Dorgen reich werden kann und arbeiten scheisse ist. Und die Leute die einen intellekt besitzen agieren hinter der Szene. Sie wollen Musik machen und an der Szene verdienen, genau wie in anderen Szenen (Nazi musik z.b)

  5. #5

    Standard

    Du bist doch 'n Troll, Cerial1 .

    Popmusik (z.B. Beatles) gibt es sehr wohl in der Schule und in Französisch haben wir auch mal "Lolita" von Alizee gehabt; und beim Übersetzen war man sehr schnell froh, dass man fremdsprachige Lieder oft nicht so schnell versteht, wie deutsche, da der Inhalt einfach mal so was von schlecht war, dass man sich fragte, wie die Franzosen sowas nur ertragen können. Und mit Metalmusik ist das ja auch nicht viel besser; Texte von irgendwelchen Schlachten für True-Metal und gegen Christen oder whatever sind auch nicht gerade förderlich für Ausdruck und Sprachgefühl. Nun wirst du sagen, es gibt aber die und die Band und die machen sehr anspruchsvollen Metal, dann schließe ich mich eben xoey an und plädiere für Dendemann und ähnliches. Man muss die Jugendlichen da abholen wo sie sich befinden und nicht da, wo man sie gerne hätte. Wenn man schon Nischenmusik behandelt, dann doch jene, welche die Leute auch hören. Und überhaupt, was ist so schlimm an Reimen? Reime sind seit dem Mittelalter ein Grundbestandteil europäischer Literatur und wenn man sich Mühe gibt, klingen Reime auch nicht lächerlich, das unterscheidet ja auch gute Lyriker von schlechten.

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