Thema: Nieder mit der Moral

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Dankesbaum1Dankeschöns
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  1. #1

    Standard Nieder mit der Moral

    -->
    Das Wort "Moral" hat schon so einen bitteren Beigeschmack, und oft hört man Dinge wie "moralisieren" oder "Moralkeule". Die Leute scheinen etwas gegen Moral zu haben. Gegen Ethik hat hingegen niemand was. Es wird auch ein Ethikbeirat gegründet, niemand würde auf die Idee kommen einen Moralbeirat zu gründen. Der Grund für Kriege und Gewalt im Allgemeinen war sehr oft moralischer Natur. Ich persönlich habe die Idee von Moral schon seit längerem aufgegeben, bei mir schaltet sich von selbst bei bestimmten Handlungen ein Warnmodus ein, der mich Dinge wie "Was sind die Konsequenzen, wenn ich so oder so handle? Wie würde ich es finden, so oder so behandelt zu werden?" etc. denken lässt. Ich entscheide also von Situation zu Situation, ich hab keinen Regeln wie "du sollst nicht lügen" oder so. Ich überspringe Moral und gehe direkt zu Ethik. Und ich sehe dass die Leute mir vertrauen, also werde ich daran nichts ändern.
    Viele fragen sich jetzt vielleicht, was daran so besonders sein soll, und ich glaube auch das die meisten Menschen genau so oder ähnlich handeln, sie haben nur Angst vor der Idee, Moral abzuschaffen. Dabei hat Moral auch viele Nachteile wie ich schon angeführt habe. Viele unethische Handlungen werden moralisch begründet. Moral ist starr unflexibel, und ich habe was gegen die Idee das irgendwas richtig oder falsch ist, weils halt so ist. Letztlich bleibt ja noch zu sagen, dass sich Religiösität und Sicherheit in einem Land sich umgekehrt proportional verhalten. Je moralischer eine Nation, desto höher die Verbrechensrate.

    Also was denkt ihr, ist es zuviel verlangt? Was würde sich ändern, ohne Moral?

  2. #2

    Standard

    Deine umgekehrte propotionalität von Religiösität und Sicherheit, ist gar nicht so umgekehrt proportional, wenn man es mal umgekehrt betrachtet. Also nicht so Ich-bezogen...schon mal versucht?

  3. #3

    Standard

    Weiß jetzt weder was du mit "umgekehrt" noch mit "ich bezogen"... Ethik ist nunmal ne subjektive Geschichte, darum habe ich mich persönlich eingebracht. Über Religiosität und Sicherheit kann man sicher streiten, aber laut einem Bericht der vereinten Nationen sind die Sichersten Länder Island, Dänemark und Japan. Nicht sehr religiöse Länder. Ich geh jetzt erstmal nicht näher darauf ein, bitte keine kryptischen Sinnbrocken mehr.

  4. #4

    Standard

    Ich erklärs dir dann ganz einfach mal.
    umgekehrt - es verhält sich umgekehrt, als du denkst
    ichbezogen - sich selbst in den Mittelpunkt stellend

    Die statistische Siginifikanz die du aus dem Bericht der Vereinten Nationen auf dein leidiges Thema ableitest ist in etwa so zu interpretieren, wie die parallel ansteigende Geburtenrate zu brütenden Störchen im Berliner Umland

    Ich mein, sind wir mal ehrlich baedr. Du schreibst da oben doch mal ernsthaft Mist zusammen. Glaubs doch, wenn ichs dir so offen schreibe. *liebguck* Es bringt ja nichts dir das jetzt im einzelnen auseinander zu nehmen, aber du bist entweder nen verrückter Hund oder einfach bisschen blöde und neigst zu autistischen Blog-Postings. Allein die Tatsache, dass du zunächst die Moralität in der Gesellschaft als starr bezeichnest und zwischen Ethik und Religions fließend springst, zeigt ja schon, dass du überhaupt nicht genug differenzierst in den Themen.

    Was möchtest du denn nun mitteilen. Das Nationen durch a.) Ethik b.) Religionen oder durch Tor c.) Moralitäten dahingerafft werden? Oder hast du einfach nur nen schlechten Tag und fragst dich wieso du ständig deinen Kumpels bei den Umzügen aushelfen musst?

  5. #5

    Standard

    mhh??
    Erklär doch mal, was du unter Moral und was du unter Ethik verstehst.

  6. #6

    Standard

    Ich erklärs dir dann ganz einfach mal.
    umgekehrt - es verhält sich umgekehrt, als du denkst
    ichbezogen - sich selbst in den Mittelpunkt stellend
    Aha, jetzt check ichs. Wieder zwei Wörter dazugelernt!

    Die statistische Siginifikanz die du aus dem Bericht der Vereinten Nationen auf dein leidiges Thema ableitest ist in etwa so zu interpretieren, wie die parallel ansteigende Geburtenrate zu brütenden Störchen im Berliner Umland
    Ja darüber lässt sich streiten. Und zumindest sprichst du hier statistische Effekte an, wenn auch sehr unkonkret. Ich könnte noch die Institution als Beispiel nennen, welche die größte Blutspur durch die Menschheitsgeschichte gezogen hat, und die gleichzeitig noch die größte Moralinstanz der Welt ist - die katholische Kirche.

    Ich mein, sind wir mal ehrlich baedr. Du schreibst da oben doch mal ernsthaft Mist zusammen. Glaubs doch, wenn ichs dir so offen schreibe. *liebguck* Es bringt ja nichts dir das jetzt im einzelnen auseinander zu nehmen, aber du bist entweder nen verrückter Hund oder einfach bisschen blöde und neigst zu autistischen Blog-Postings.
    Wow. Da muss ich ja irgendwas getroffen haben... Was hier etwas "bringt", kannst du dir ja noch mal in Ruhe überlegen, der Rest spricht für sich selbst. Ich würde mir jedenfalls mehr Bezug zum Thema wünschen.
    Allein die Tatsache, dass du zunächst die Moralität in der Gesellschaft als starr bezeichnest und zwischen Ethik und Religions fließend springst, zeigt ja schon, dass du überhaupt nicht genug differenzierst in den Themen.
    Ich habe die Gesellschaft nicht erwähnt. Ich habe Moral und Ethik gegenüber gestellt
    Zitat Zitat von wiki
    Moral bezeichnet zumeist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen.
    regeln = starr, Beurteilung je nach Situation = flexibel.

    Und dass ich zwischen Ethik und Religion fließend springe ist ein Missverständnis, glaub mir, nichts liegt mir ferner. Ich kann jetzt auch keine Stelle in meinem Beitrag finden wo diese Begriffe in einem Sinnzusammenhang auftauchen. Ich habe Religion und Moral zusammen genannt, weil Religionen die größten Moralstifter der Welt waren und sind. Seit der Renaissance mischen ein paar Philosophen mit, aber die bleiben trotzdem weit zurück.
    Was möchtest du denn nun mitteilen. Das Nationen durch a.) Ethik b.) Religionen oder durch Tor c.) Moralitäten dahingerafft werden?
    Nichts davon(?). Es geht hier nicht um die Auslöschung von Nationen, es geht um die Frage, ob man seine Handlungen an situationsbedingten Überlegungen ausrichten sollte, oder ob man sie anhand von vorgefertigten Regeln ausrichten sollte.
    mhh??
    Erklär doch mal, was du unter Moral und was du unter Ethik verstehst.
    Wenn jemand beim stehlen erwischt wird, könnte man moralisch argumentieren:"du bist böse, stehlen tut man nicht" oder man argumentiert auf ethischer Ebene und spricht die Ungerechtigkeit an, fragt wie er sich als bestohlener fühlen würde oder führt grundsätzliche Überlegungen zu den Konsequenzen seines Verhalten an. Es gibt natürlich auch ausgefeiltere moralische Regeln als "Stehle nicht", die Begründungen der Regel wird dann aber schon als Ethik bezeichnet.

  7. #7

    Standard

    Dann könnte also jemand einen Millionär bestehlen und argumentieren: das Vermögen ist sehr ungleich verteilt und ich habe damit nur etwas gemacht, um die Welt ein klein bisschen gerechter zu machen und damit ist er ethisch gesehen fein raus.

    Dann ist mir die Moral: "man stiehlt nicht" lieber. Ohne dass ich Millionär bin und Angst haben müsste um mein Geld.

  8. #8

    Standard

    Und für alle Fälle, in denen man durch Diebstahl Menschen retten kann, machen wir einfach eine extra Regel. Sorry, aber ich halte selbst "Töte nicht" für eine schlechte Regel. Mir ist der Millionärsbeklauer lieber als der Tyrannenverschoner

  9. #9

    Standard

    "Moral" ist ein so schwammiger Begriff. Du kannst 100 Leute irgendwo auf der Welt fragen, was Moral ist und wirst 100 verschiedene Antworten bekommen. Ich denke, das wir hier eher von einer - ich möchte nicht mal "religiösen" - sondern eher "christlichen" Moral sprechen.

    Im Ursprung war die Moral sicher ein positiver Ansatz. Feste Regeln, was sich gehört und was eben nicht. Nicht stehlen, nicht töten usw hat nicht mit Moral zu tun, da es einfach feststehende Gesetze gibt. Aber Fragen der Moral werden immer dann aufgeworfen, wenn es eben keine Gesetze gibt, oder bestimmte Gruppen der Gesellschaft mit diesen gesetzen nicht konform gehen,. weil sie ihrer Ansicht von Religion und Moral widersprechen. Bestes Beispiel: vorehelicher Sex. Definitiv (in Deutschland) nicht verboten, aber dennoch für einen überzeugten Katholiken tabu - weil wider die Moral.

    Jeder Mensch sollte seine eigenen Moralvorstellungen haben, was für ihn selbst auch gut und richtig ist. Falsch ist hingegen anderen seine Moral aufdiktieren zu wollen.

  10. #10

    Standard

    So ein Moralreiter bin ich im Alltag sicher nicht, also wenn vom Verfall der Werte oder der Moral gesprochen wird, höre ich meistens weg. Denn wie Sissy schon sagte ist die Moral so vielfältig wie die Menschen auf dem Planeten. Moral verschwindet also nicht wirklich, sondern wandelt sich in andere moralische Instanzen. Diese mögen den Verfechtern der vorigen Moral nicht sonderlich moralisch oder sogar amoralisch vorkommen, sie sind letztlich aber auch eine Form der Moral.
    Nietzsche sagte ja die Moral sei nur ein Gefängnis der ignoranten Masse um die Alphatiere der Gesellschaft klein zu halten, ein mehr als skurriler Ansatz, da er der "Herrenideologie" der Nationalsozialisten als Vorlage diente.

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