Thema: "Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel"

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  1. #1

    Standard "Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel"

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    Diese Aussage stammt vom frisch gewählten Papst Franziskus, aus seiner ersten Messe als Papst. Ich bin selber Christ, wenn auch Protestant, und kenne den Anspruch des Christentums, allein seeligmachend zu dein (wobei "wir" da bekanntlich nicht alleine sind ). Allerdings halte ich diese Aussage für in vielerlei Hinsicht bedenklich. Zunächst einmal werden alle Andersglaubenden, bei wörtlicher Auslegung, automatisch zu Teufelsanbetern, und das ist zumindest äußerst gewagt. Und was ihre letzte Konsequenz angeht, so konnte ich mich noch nie mit dem Gedanken anfreunden, dass Gott Milliarden von Menschen einfach so undifferenziert über die Klinge springen lässt. Zwar kann ich das (leider) nicht an der Bibel festmachen, aber ich lebe in der Hoffnung, dass Gott "flexibler" ist, als die Menschen (und der katholische Klerus) sich das vorstellen können. Schließlich zeugt die Ausdrucksweise von einer sehr konservativen, rückwärtsgewandten Sichtweise, die mit dem Dialog zwischen den Religionen nicht viel zu tun hat. Versteht mich nicht falsch, mir geht es nicht darum, den neuen Papst sofort wieder schlecht zu machen. ehrlich gesagt bin ich von der Wahl positiv überrascht. Mir geht es in erster Linie um die Aussage und ihre Implikationen.

  2. #2

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    Ich wiederhole mich nur ungern, aber das ist doch nur ein weiterer alter, rueckstaendiger, geldgeiler Sack. Ich bete lieber zum Teufel als mich nur ansatzweise dem unterzuorden was dieser Huso vom Stapel laesst. Religion ist sowieso schon eine gewaltige Verdummung aber sich dann noch von einem solchen Spinner "beleidigen" zu lassen zeigt doch nur wie geistig unterentwickelt diese Menschen sind.

  3. #3

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    nun, du (also proletheus) hast mit deinen bedenken sicherlich "recht" das so eine Aussage nicht unbedingt förderlich ist um Konflikte zwischen den Religionen zu lösen. Aber, wenn er überhaupt drüber nachgedacht hat was er da sagt, hat er ja immerhin von "Gott" (und nicht explizit von Jesus) gesprochen, und der ist doch bei allen Religionen (die beten) ja zumindest auch ein Gott, wenn auch nicht zwangläufig der selbe in "person", aber doch zumindest als Oberbegriff, oder? Im Umkehrschluss tun also alle die beten (wenn sie nicht unmittelbar Satan anbeten *g*) also Gott anbeten, ihren Gott. Und so muss sich auch bei wörtlicher Auslegung keiner auf den Schlips/Burka/Sandale getreten fühlen. Ausser eben die Satansanbeter, aber die können das ab

  4. #4

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    Was Du dabei außer Acht läßt, ist dass es auch Völker gibt, die eher Naturgeister als einen personifizierten Gott anbeten und gerade die sind alles andere als Satansanbeter. Im Grunde hat das Christentum Satan erst erschaffen. Wer etwas absolut „gutes“ will, muss das Anzubetende dissoziiren und das „böse“ zu einem eigenen Geschöpf machen. Am Anfang gab es kein Gut und Böse. Weil alles seine guten und bösen Seiten hat. Im Grunde hat man mit der Erschaffung des Christlichen Gottes auch gleichzeitig den Satan erschaffen. Und wenn man an Gott glaubt, glaubt man natürlich auch an Satan. Verrückt, aber wenn es keine Christen mehr gäbe, gäbe es auch keine Existenzgrundlage für Satan mehr. Also würde ich mal sagen, alle die nicht Gott anbeten beten auch Satan nicht an. (Satanisten gehen ja auch von der Existenz Gottes aus.)

    Das Amt des Papstes macht diesen Greis mal wieder zum gefährlichsten Menschen dieses Planeten. Ich wünschte, sie würden einmal jemanden mit ein wenig Verstand wählen. Aber bei dem was da angäblich so los war im Vatikan, sind sie vielleicht zufrieden, das es überhaupt noch einer Macht. Ich glaube, sie sollten dieses Amt grundsätzlich abschaffen. Jeder der lesen kann, kann die Bibel selbst lesen und für sich interpretieren. Wenn die Menschen endlich anfangen würden selbst zu denken, bräuchte man diesen ganzen überflüssigen Tross nicht!!!

  5. #5

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    auch der RATTENGOTT ist ein GOTT...

    aber was solls,steinigt den alten sack

  6. #6

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    Dich hat eh keiner mehr hier auffen Plan.
    Weder Gott, noch ich.

  7. #7

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    Unabhängig davon, wie ich persönlich zum Papst stehe oder nicht, muss es doch hier jemanden geben, der den Papst NICHT für den Antichristen hält???

  8. #8

    Standard

    Die TAZ ist es jedenfalls nicht. Wenn man der Titelseite von Freitag glauben schenken darf

    - taz.de

  9. #9
    ELMER

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    "Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel
    Oh himmel, sogar der neue Papst ist dümmer als ich. So ne Aussage würde selbst ich nicht äußern. Ich glaube weder an meinen Gott noch bete ich ihn an. Genauso wenig glaube ich an den Teufel oder bete selbigen an. Ich glaube an das was ich sehe, anfassen, riechen und schmecken kann. Aber was soll man von solchen tiefreligiösen alten Säcken erwarten die sich der modernen Welt verschließen?

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von spree Beitrag anzeigen
    Die TAZ ist es jedenfalls nicht. Wenn man der Titelseite von Freitag glauben schenken darf

    - taz.de
    Nun, da der Kommentar von einem Herrn "DENIZ YÜCEL" stammt, gehe ich mal davon aus, dass der Schreiber da eher einen ganz anderen religiösen Hintergrund hat, der sich schon seit sehr langer Zeit nicht gut mit dem "Alten Sack" in Rom steht... Aber was solls. Recht hat er trotzdem.

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