Thema: Gibt es Gott?

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Dankesbaum4Dankeschöns
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  1. #41

    Standard

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    Für mich ist die Vorstellung der Naturwissenschaften als Gegenkonzept zur Religiosität viel zu simpel und schlichtweg veraltet. Als tendenziell rationaler Mensch finde ich, dass beide Dinge wunderbar nebeneinander existieren können, und ich kenne auch viele gläubige Naturwissenschaftler. Beim Glauben geht es letztendlich eben nicht um Wissen, wie schon angesprochen. Und was die Naturwissenschaften, mit ihren unzähligen Modellen und Theorien, alles glauben zu "wissen", sehe ich gerne mal mit belustigter Skepsis. Beweise für oder gegen Gott oder die Bibel oder sonstige Glaubensinhalte sind ganz lustig als Allgemeinwissen oder Partythemen, aber mehr auch nicht. Für den Glauben sind sie wertlos.
    Kleine Anmerkung am Rande: von "Glaubenshokuspokus" wie Blut weinende Marias und Wunder bewirkende Päpste (oder auch Zungenrede und Prophetie, um mal im protestantischen Lager zu fischen) halte ich persönlich nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts.
    Geändert von Proletheus (08.06.2013 um 01:09 Uhr)

  2. #42

    Standard

    Ja, irgendwann hatten wir das Thema Naturwissenschaften gegen Religion schon mal. Und ich denke immer noch, das Beides den selben Ursprung hat - nämlich die Welt verstehen zu wollen. Die Naturwissenschaft kann das inzwischen bis zu einem gewissen Grad ganz gut, aber bei allem, das wir noch nicht wissen, bleibt nur der Glaube. Und selbst die Naturwissenschaft ist oft eher eine Art Religion für die, die nicht gerade an einem Elektronenmikroskop oder der gleichen stehen. Kaum einer auf der Straße kann die Relativitätstheorie erklären, versteht Quantenphysik oder kann die kosmische Konstante beweisen (was eigentlich niemand wirklich kann!) Also kann der Ottonormalverbraucher den Wissenschaftlern auch nur glauben, was sie behauptet haben, herausgefunden zu haben. Anders war es am Anfang der Religionen auch nicht. Die Priester, Schamanen usw. hatten ihre Visionen und brachten ihre (zum Teil sehr naturwissenschaftlichen) Erkenntnisse mit hinein und brachten diese „Wahrheiten“ genauso unter das Volk, wie es heute die Wissenschaftler tun. Beide verdienten ihren Lebensunterhalt damit und bekamen eine gewisse Stellung in der Gesellschaft dafür. Es ist auch von den „Wissenschaftlern“ im Laufe der Zeit so viel hanebüchener Unsinn behauptet worden, dass die Religionen daneben noch einfallslos erscheinen.

  3. #43

    Standard

    Was das Thema Jesus und die "drei Götter" im Christentum angeht:
    Dreifaltigkeit ? Wikipedia

  4. #44

    Standard

    Beim Glauben geht es letztendlich eben nicht um Wissen, wie schon angesprochen. Und was die Naturwissenschaften, mit ihren unzähligen Modellen und Theorien, alles glauben zu "wissen", sehe ich gerne mal mit belustigter Skepsis.
    Naja, es geht ja darum ein Handwerkszeug zu haben, irgendetwas braucht man um in Forschung und Entwicklung damit zu arbeiten. Und wenn es Modelle und Theorien gibt, die die Wirklichkeit erfolgreicher abbilden, so finden diese ziemlich schnell breite Akzeptanz, so aberwitzig diese manchmal auch sein mögen. Das sich Raum krümmt, also im Inneren der Erde mehr Platz ist, als ihr geometrisches Volumen, scheint schon sehr verrückt. Und die Gesetzesmäßigkeiten, und daraus entstehenden Konsequenzen, die im Bereich der Quantenmechanik entdeckt wurden ergeben (zumindest bei oberflächlicher Betrachtung, manche behaupten ja generell) überhaupt keinen Sinn.
    Und selbst die Naturwissenschaft ist oft eher eine Art Religion für die, die nicht gerade an einem Elektronenmikroskop oder der gleichen stehen. Kaum einer auf der Straße kann die Relativitätstheorie erklären, versteht Quantenphysik oder kann die kosmische Konstante beweisen (was eigentlich niemand wirklich kann!) Also kann der Ottonormalverbraucher den Wissenschaftlern auch nur glauben, was sie behauptet haben, herausgefunden zu haben.
    Also das mit dem "beweisen" ist auch Quatsch. Es gibt Theorien, warum etwas so ist wie es ist. Die beste Methode diese Theorien zu überprüfen ist im Moment aber nur zu versuchen einen Fall zu finden, bei dem Sie keine brauchbaren Ergebnisse liefert. Damit sind Theorien nie "bewiesen", sie sind einfach bis jetzt "nicht widerlegt". Der Unterschied zur Religion ist, dass es kein Diktat gibt. Jeder kann einen Schraubenzieher in die Hand nehmen, das Radio aufschrauben, und das Gerät mit Hilfe von z.B. Wikipedia nachvollziehen. Jeder kann feststellen, dass das Navigationssystem in seinem Auto funktioniert, ohne dass er Relativitätstheorie oder Quantenphysik verstehen muss. Gleichzeitig kann man auch als Normalbürger nachvollziehen, dass die Entdeckung dieser beiden Dinge notwendig für die Funktion dieses Gerätes war. Jeder darf neue Modelle oder Theorien finden, und wenn diese besser als ein oder mehrere alte Modelle oder Theorien sind, wird sie sich auf kurz oder lang durchsetzen.
    Ich glaube meiner Umwelt ja auch, das der Kontinent Australien existiert, obwohl ich ihn nie mit eigenen Augen gesehen habe.

    Was das Thema Jesus und die "drei Götter" im Christentum angeht
    Drei? In vielen Ländern ist es die Maria, zu der am meisten gebetet wird... Und dann gibts noch etliche mehr. Drei kommt jedenfalls nicht hin(oder die Tatsache, dass es zu gleich drei und einer sind/ist)

  5. #45

    Standard

    Religion kann an sich keine Frage der Beweisbarkeit sein, sondern wird immer eine Frage des Glaubens sein. Bei dem Versuch, Gott zu beweisen, treten immer wieder Fragen auf, diese werfen weitere Fragen auf usw. Zu einem letzendlich schlüssigen Beweis wird man nicht kommen.
    Wohingegen es in manchen derzeit noch nicht beweisbaren Theorien in Zukunft vielleicht praktische Beweise geben könnte. Wer weiß schon, was es in 50-100 Jahren an Technologien gibt.

  6. #46

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    Die Frage "gibt es Gott" ist in etwa so zu beantworten wie die Frage "gibt es einen unsichtbaren übernatürlichen Teekessel der um die Sonne kreist". Klar kann man antworten ich glaube eben dran. Für den Glauben ist es doch unwichtig, ob es Hinweise für oder gegen den Teekessel gibt. Ok, wenn du daran glauben willst, fein. An Gott zu glauben ist in keinster Weise "besser" oder "wahrscheinlicher", nur ist es sozial weniger geächtet da es eine Tradition dazu gibt. Nochmal: Der unsichtbare Mann im Himmel ist NICHT realistischer und wahrscheinlicher als das unsichtbare Spaghettimonster.

    Also glaube an was du willst. Nur wird im normalen Leben der Glaube an viele Dinge geächtet. Wenn jemand glaubt, dass Elvis lebt, zahlt er einen Preis. Sag das mal irgendjemandem, woran du glaubst, und warte die Reaktion ab. Bei dem unsichtbaren Mann im Himmel ist es (zumindest in unserer Gegend der Welt) vollkommen legitim, da man eben als Kind schon indoktriniert wurde. Es gibt so viele Dinge, für die man keine Beweisbarkeit hat. Glaubt man deshalb daran? Ist jemand stolz auf seinen Glauben an etwas, das sehr unwahrscheinlich ist (Elvis lebt, das fliegende Spaghettimonster) und bei dem man nicht die Aktezptanz der Gesellschaft hat?

    Es ist wie wenn man einen dunklen Raum hat mit Milliarden möglichen Gegenständen und man behauptet dann einfach "Ich glaube, da ist ein Dreirad drin". Wissenschaftler glauben nicht, sie sind ehrlich. Und sagen, ich weis es nicht.

  7. #47

    Standard

    Jeder muss das für sich entscheiden, ich gehöre jedenfalls nicht so zu der gläubigen Seite.. ich glaube aber an Aliens!

  8. #48

    Standard

    Ich denke schon, dass es etwas Großes gibt. Wir sind nämlich viel zu komplex, finde ich

  9. #49

    Standard

    Was müsste passieren, damit jeder überzeugt ist, dass es Gott gibt? So dass es nicht komplex ist?

  10. #50

    Standard

    Für mich gibt es Gott nicht.

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