Thema: Gibt es Gott?

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Dankesbaum4Dankeschöns
Forum: Philosophie
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  1. #11
    ELMER

    Standard

    -->
    Meine PS3 ist ne Göttin, zählt das?

  2. #12

    Standard

    Die Frage "Gibt es Gott" ist generell überflüssig.
    Jeder kann sich die Frage selbst stellen und für sich individuell antworten, aber verallgemeinert ist diese Frage totaler Schwachsinn.
    Naja, man "kann" schon, aber wenn man zu einem anderen Ergebnis als die anderen kommt, sollte das einem doch zu denken geben. Es gibt doch nur eine Realität, oder? Wenn Elvis für einige Individuen noch lebt, dann reicht das eben nicht, um zu sagen "elvis lebt". Auch die Aussage, dass jeder die Frage für sich beantworten muss, ob elvis lebt oder nicht, überzeugt mich nicht. Ich denke es gibt eine objektive Antwort auf diese Frage, welche über dem Glauben einzelner Individuen steht.

  3. #13

    Standard

    Zitat Zitat von baedr Beitrag anzeigen
    Ich denke es gibt eine objektive Antwort auf diese Frage, welche über dem Glauben einzelner Individuen steht.

    Und wie lautet diese objektive Antwort deiner Meinung nach?

  4. #14

    Standard

    Der Vergleich mit Elvis hinkt.
    Es ist bewiesen, dass er tot ist. Da können noch so viele "Elvis lebt!" rufen, es ändert sich nicht.
    Bei der Frage nach Gott ist das anders. Da fehlt jeder Beweis, pro als auch contra.

  5. #15

    Standard

    Und wie lautet diese objektive Antwort deiner Meinung nach?
    ich kann dir nur subjektive Antworten geben. Nach allem was ich persönlich gehört und gesehen habe, macht es mehr Sinn, Gott als nichtexistente menschliche Erfindung zu betrachten. Wichtiger war mir in dem Zusammenhang aber festzustellen, dass es eindeutige Antworten gibt, auch wenn sie niemand in Erfahrung bringen kann. Es gibt ja auch eine eindeutige Antwort auf die Frage ob es im Universum außer auf der Erde intelligentes Leben gibt, auch wenn wir sie vielleicht nie finden.

    Der Vergleich mit Elvis hinkt.
    Es ist bewiesen, dass er tot ist. Da können noch so viele "Elvis lebt!" rufen, es ändert sich nicht.
    Bei der Frage nach Gott ist das anders. Da fehlt jeder Beweis, pro als auch contra.
    Trotzdem liegt die Antwort doch nicht in den einzelnen Köpfen, sondern irgendwo da draußen. Wenn jeder selbst entscheiden kann ob Gott existiert oder nicht, dann handelt es sich nicht mehr um einen einzigen Gott, der zwischen den Individuen interagiert. Es handelt sich vielmehr um individuelle, imaginäre Freunde. Besonders sinnvoll erscheint mir das nicht, daran zu glauben. Und sich schnell ein paar Wesen auszudenken, zu deren Nichtexistenz keine Beweise vorliegen, ist Kinderkram. Dann sind wir wieder bei Feen, Kobolden, unsichtbaren rosa Einhörnern, fliegenden Spaghettimonstern. Nichtexistenzen lassen sich nicht beweisen. Derjenige, der unbewiesene Behauptungen in den Raum stellt, muss für die Untermauerung sorgen, nicht der, der unbewiesene Behauptungen anzweifelt.
    Geändert von baedr (28.03.2013 um 07:31 Uhr)

  6. #16

    Standard

    Ein Zitat aus einem anderen Thread, der dann aber deutlich besser hier rein passt:

    Zitat Zitat von baedr
    Tiere in freier Wildbahn kämpfen täglich ums Überleben, hungern, frieren und sterben in der Regel qualvoll. Was soll das für ein Gott sein, der so eine welt erschafft?
    Man beachte zudem die Tiere die unter dem Menschen leiden müssen. Tiere die bei lebendigem Leibe gekocht werden (Hummer, Katzen, Hunde, Schweine), die für Forschung Missbraucht werden (Katzen, Hunde, Affen, Ratten, Mäuse, Kaninchen), denen in der Massentierhaltung ein grausames Leben und ein noch viel grausamer Tod erwartet, die Tiere die durch Jagd einfach nur aus Spaß getötet werden, die Tiere die in Zirkussen und Zoos vor sich hinvegetieren und nur der Belustigung der Menschen dienen, Tiere an denen Menschen ihre sexuellen Neigungen ausleben, Tiere denen aus Spaß der Kopf zertreten wird, Tiere die zur Belustigung anderer Menschen in Brand gesetzt werden und qualvoll verbrennen, Tiere die im Kampf bis zum Tod gegeneinander antreten müssen usw...

    Dies ist für mich der eindeutigste Beweiss, dass es keinen Gott gibt. Es gibt einfach zuviel schlechtes und böses auf der Welt. Kein Gott könnte/würde/sollte zulassen, dass dies mit den Geschöpfen passiert die er selbst mal vor ~6.000 Jahren (Ich weiss, wieder etwas das gegen die Bibel spricht.) erschaffen hat. Bei Menschen könnte noch das Argument mit dem zu prüfenden Glauben einfließen, aber Lebewesen/Tiere und Kinder bestimmten Alters besitzen dieses Bewusstsein noch gar nicht und sind somit gar nicht in der Lage überhaupt selber zu entscheiden was gut ist und was nicht. Es stehen also 2 Quintillionen (2 · 1030) Lebewesen oder 1 Trillion (1 · 1018)1 Tiere den 7 Milliarden Menschen gegüber. Ein ziemlich egoistisches Denken, dass "Gott" uns prüfen möchte und wir dabei seine angeblich erschaffene Natur permanent vergewaltigen dürften.

    Diese Thematik konnte mir übrigens noch kein gläubiger Christ oder Moslem beantworten. Anscheinend gibt es dieses Thema in der Religion gar nicht. Denn immerhin werden dort auch massenweise Tiere getötet und dies mit Methoden die an Grausamkeit kaum zu überbeiten sind. Stichwort halal oder koscher sind zwei der bekanntesten Mythen mit denen Gläubige in die Irre geführt werden.

    1Quelle: Das Leben auf der Erde und seine Masse

  7. #17

    Standard

    Zitat Zitat von drhouse Beitrag anzeigen
    Diese Thematik konnte mir übrigens noch kein gläubiger Christ oder Moslem beantworten. Anscheinend gibt es dieses Thema in der Religion gar nicht. Denn immerhin werden dort auch massenweise Tiere getötet und dies mit Methoden die an Grausamkeit kaum zu überbeiten sind. Stichwort halal oder koscher sind zwei der bekanntesten Mythen mit denen Gläubige in die Irre geführt werden.
    Dabei gibt es im Christentum, wie in wahrscheinlich allen Religionen auch, sehr vielfältige philosophische Diskussionen, die versuchen das Leiden/"Böse" in der Welt und Gottes Existenz zu vereinen. Das ganze nennt sich Theodizee (Siehe auch Theodizee ? Wikipedia). Wer sich wirklich dafür interessiert, wie Religionen mit sich und ihren Widersprüchen umgehen, sollte sich damit mal etwas eingehender befassen. Die Diskussion hier bewegt sich ja leider auf einem sehr flachen Niveau...

  8. #18

    Standard

    Natürlich ist die Beweiskette:
    Es gibt Leiden auf der Erde, viel Leiden - also gibt es keinen Gott
    überhaupt nicht schlüssig. Das impliziert, dass erstens Gott dieselben Massstäbe ansetzt wie der Mensch und zweitens es eine perfekt gute Welt erschaffen wollte. Beides können wir nicht wissen.

    Im übrigen bleibe ich dabei: wer behauptet, es gäbe etwas unsichtbares, untastbares, unsterbliches, allmächtiges, allgegenwärtiges, ...... der muss es beweisen und nicht alle anderen müssen dessen Nichtexistenz beweisen.

  9. #19

    Standard

    Zitat Zitat von drhouse Beitrag anzeigen
    Ein Zitat aus einem anderen Thread, der dann aber deutlich besser hier rein passt:
    Man beachte zudem die Tiere die unter dem Menschen leiden müssen. Tiere die bei lebendigem Leibe gekocht werden (Hummer, Katzen, Hunde, Schweine), die für Forschung Missbraucht werden (Katzen, Hunde, Affen, Ratten, Mäuse, Kaninchen), denen in der Massentierhaltung ein grausames Leben und ein noch viel grausamer Tod erwartet, die Tiere die durch Jagd einfach nur aus Spaß getötet werden, die Tiere die in Zirkussen und Zoos vor sich hinvegetieren und nur der Belustigung der Menschen dienen, Tiere an denen Menschen ihre sexuellen Neigungen ausleben, Tiere denen aus Spaß der Kopf zertreten wird, Tiere die zur Belustigung anderer Menschen in Brand gesetzt werden und qualvoll verbrennen, Tiere die im Kampf bis zum Tod gegeneinander antreten müssen usw... Dies ist für mich der eindeutigste Beweiss, dass es keinen Gott gibt.
    Ich finde dieses Argument ziemlich merkwürdig. Wäre es dir lieber gewesen, wenn Gott Drohnen erschaffen hätte, die nach einem Programm funktionieren und nicht frei entscheiden können? Die oben erwähnten Untaten werden alle von Menschen beschlossen und durchgeführt oder zumindest in Kauf genommen bzw. nicht verhindert. Diese Dinge geschehen nur, weil sich Menschen dafür entscheiden, sie zu tun, unter welchen Umständen auch immer. Und dass Menschen in der Lage sind, Böses zu tun, soll beweisen, dass es Gott nicht gibt? Das ist für mich nicht schlüssig.

  10. #20

    Standard

    DAS ist eben kein Beweis! Wenn man der Bibel glauben möchte (die ja vorgibt der Beweis für Gottes Existenz zu sein) wurde der Mensch mit einem freien Willen erschaffen. Den Freien Willen, sich zum guten oder zum bösen zu wenden. Der Mensch entscheidet, böse zu sein, Tiere zu quälen und Leid über die Menschheit zu bringen. Nicht Gott. Gott läßt ihnen die Wahl, sich für das "richtige" - also ihn - zu entscheiden.

    Wenn man wirklich die Existenz einer höheren Entität beweisen möchte, muss man an anderer Stelle anfangen. Mit Sicherheit ist „Gott“ kein netter alter Opa, der auf einer Wolke sitzt und auf die Menschen aufpasst. Das wäre absurd! Weshalb ich auch keine Christin bin…

    Aber ich bin eine fast fanatische Naturwissenschaftlerin und bei allem was man dabei erforschen und hinterfragen kann, kommt man immer wieder an einen Punkt, an dem es einfach keine Erklärung mehr gibt. Gerade wenn man sich die Chemie betrachtet, scheint alles einen exakten Plan zu haben. Aber warum genau diesen? Warum gibt es nur 8 Elektronen auf der äußersten Hülle, die Lanthanoide und Actinoide beweisen doch, dass es sehr wohl möglich ist, mehr Elektronen dort unterzubringen. Und warum ist Helium mit nur 2 ein Edelgas. Es hätte doch schon ganz am Anfang normal weitergehen können. Tut es aber nicht. Kohlenstoff hat genauso viele Außenelektronen wie Silizium. Während alle anderen Stoffe mit andere Stoffe mit selber Außenelekrtonenzahl sich ähnlich verhalten, bildet Silizium kaum etwas anderes als ein Simples Oxid, während Kohlenstoff die bizarrsten kompliziertesten Verbindungen eingeht, die Grundlage für alles Leben sind. Zufall? Gibt es wirklich Zufälle in der Natur? Und das Leben selbst. Inzwischen kann man zwar Organische Materie synthetisieren. Man kann Eiweiß in einem Reagenzglas entstehen lassen, aber es lebt nicht! Was macht ein Eiweiß zu etwas Lebendem, wenn da nicht doch mehr ist als simple Chemie?

    Ich denke, es gibt eine „göttliche Kraft“ in allem. Eine Art Urenergie, die einen eigenen Willen besitzt und so das Leben beeinflusst. Es muss sie geben. Ich denke nicht, dass ich es „Gott“ nennen würde, oder gar dass es Sinn hätte Gebete in diese Richtung zu senden. Vielmehr, wenn es so ist, ist diese göttliche Kraft auch in uns und somit sind wir die einzigen, die unsere Gebete erhören können…

    Die Menschen sollten endlich aufhören, Götter, Teufel, Dämonen und was auch immer für ihr Handeln Verantwortlich machen. Weder gibt es einen Gott, der all das verhindert noch einen Teufel, der es verursacht. Mit dem einem Punkt hat die Bibel leider Recht: Wir haben einen freien Willen und nutzen ihn nur all zu oft zum bösen!
    Geändert von Sissy (01.04.2013 um 02:31 Uhr)

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