Thema: Heroinentzug

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Forum: Gesundheit, Körper, Geist und Süchte
Diätetische Ernährung, Fitness, Medikamente, Krankheiten, Psychologie, Drogen
      
   
  1. #1

    Standard Heroinentzug

    -->
    Wer kennt Substanzen die sowohl den physischen, als auch den psychischen Entzug von Heroin erleichtern. Ich denke da weniger an die "populären" Ersatzdrogen zur Substitution (Methadon, Sobotex, Polamidon), sonder mehr an nicht so gängige Methoden (z.B. Apomorphin).

    Welche Opioide kann man noch zur Substitution und Entgiftung anwenden. Ich selbst habe erfahrungen mit Tramadol gesammelt, die jedoch zu wünschen übrig lassen.

    Ist eine Substitution mit Benzodiazepinen möglich, oder dämpfen diese nur in geringem Umpfang die Entzugssymptome.

    Wie sieht es zur Linderung der Entzugssymptomatik mit Amphetaminen/Kokain aus?

    Welche Psychopharmaka sind empfehlenswert zur Indikation nach dem körperlichen Entzug um rezidiv vorzubeugen? Habe da eher ärmliche Erfahrungen mit Doxepin(Aponal) und Stangyl.

  2. #2

    Standard

    Huhu,

    Es gibt nicht viele Wirkstoffe die mit der gleichen Rezeptorgruppe verwand sind.

    Bei den Psychos ist Risperdal zu empfehlen. Auf keinem Fall Solian oder Haloperidol etc.

    In diesem Sinne
    ByteGhost

  3. #3

    Standard

    Mit Doxepin und Stangyl kommst du in der Tat nicht weit
    Es gibt auch nicht wirklich viel was dir den Entzug erleichtern wird, Valium hilft imho ein bisschen, aber ob das wirklich ne gute Idee ist?

    Nunja was soll man sagen? Heroin hat schon ne ganz nette Wirkung, und wer das Zeug über nen längeren Zeitraum konsumiert und Spass dran hat der muss nunmal auch die paar Tage Entzug überleben

    Mal im Ernst, sooooo viel schlimmer als ne richtig üble Grippe ist es nun auch wieder nicht, naja man hat evtl n bisschen mehr Schmerzen.

    Nunja, ich halte es immer noch für das Beste ohne jegliche Hilfsmittel zu entziehen

  4. #4

    Standard

    Hi,
    schade das hier nicht soviel los ist. Ich suche Informationen über Sobotex das ich jetzt seit 3 Jahren nehme und nicht wieder von loskomme. Ich bin schon ein wenig älter und habe auch schon einige Entgiftungen hinter mir. Ich hoffe jemand kann mir hier mit nem Link oder Erfahrungen mit Sobotex weiterhelfen.
    agakhan

  5. #5

    Standard

    Mit Erfahrungen kann ich nicht dienen, dafür aber vielleicht mit 2 Links... Buprenorphin ist der Wirkstoff von Sobotex.

    http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/2832.htm
    http://www.drogenwiki.de/wiki/index.php/Buprenorphin

    Angesichts dessen, was ich so gelesen habe, ist die Abhängigkeit von Buprenorphin weitaus weniger stark ausgeprägt als von Heroin. Mit anderen Worten: Wenn du es schon geschafft hast, vom Heroin loszukommen (Substitution hin oder her), kannst du es garantiert auch mit dem Sobotex schaffen! Viel Erfolg!

  6. #6

    Standard

    oh je, sei ein Mann! Naloxon i.v. und 2 Wochen leiden.

  7. #7

    Standard

    das hört sich so nach entzug ohne ärztliche hilfe an.

    viel spaß. ist bestimmt ne ganz gute idee!

  8. #8

    Standard

    Hi,
    vielen Dank für die Links, werde ich auf jedenfall mal schecken.
    Und ja, ich versuche ohne Arzt vom Sobotex zu entziehen, und mit dem Spruch "sei ein Mann" ist das auch nicht so einfach getan, ich bin 30 Jahre drauf gewesen. Außerdem ist mein Arzt scheiße, nur finde ich keinen besseren und in ne Entgiftung gehe ich nicht mehr.
    Leide nehme ich auch noch Diazepam und kann das deshalb nicht einsetzen wenn es mir schlecht geht mit weniger Sobotex.

    Gruß
    Agakhan

  9. #9

    Standard

    Wenn ich das so lese, könnte ich mir als dein Haupt-"Problem" eine viel stärkere Wahrnehmung aller Dinge vorstellen - sowohl was körperliche Empfindungen angeht als auch geistige Klarheit, eigene Gedakengänge, etc. Aber du solltest dabei nicht vergessen, dass das was du an "mehr" fühlst, im Grunde die natürliche Wahrnehmung ist, nur dass du sie als viel stärker empfindest, weil du in all den Jahren schlicht vergessen hast, wie sich Körper und Geist ohne Drogen "anfühlen".

    Reden kann man natürlich immer einfach, aber versuch es vielleicht so positiv zu sehen, dass du eine natürliche und gesunde Seite an dir entdeckst, die du durch Drogen jahrzehntelang unterdrückt hast. Versuch die Erfahrungen einfach wie ein Kind zu sehen... nur dass du nun zum zweiten Mal die Welt und dich entdeckst.

    Es ist nie zu spät, den richtigen Weg zu gehen - egal wie dreckig es einem schon geht und wie alt man ist.

  10. #10

    Standard Entzug

    Hi,
    du hast ja recht, es ist nie zu spät, aber je älter man wird, je schwerer wird es auch. Ich bin mittlerweile 44 Jahre alt und kann mich an eine Wahrnemung ohne Drogen gar nicht mehr erinnern. Meine Lebenspartnerin ist vor 4 Monaten gestorben, mit 52 und Sie hat es jetzt hinter sich, wenn das auch hart klingt. Ich versuche jetzt schon seit 4 Jahren ganz clean zu werden, und je weniger ich nehme desto schlimmer wird meine Wahrnemung, ich komme mit nichts mehr klar und habe Angst vor allem, vorallem Amtsgänge !
    So einfach ist das eben nicht.

    Gruß
    Agakhan

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