Thema: Gesetzlich oder privat Versichern // Krankenversicherung

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Dankesbaum4Dankeschöns
Forum: Gesundheit, Körper, Geist und Süchte
Diätetische Ernährung, Fitness, Medikamente, Krankheiten, Psychologie, Drogen
      
   
  1. #31

    Standard

    -->
    Sollte also der versicherte innerhalb der ersten fünf Jahren den Tarif oder die PKV wechseln, muss der Vermittler den Betrag zurück zahlen.
    stimmt so nicht es gubt wohl sogenannte Stornokonten, aber die gelten nur ein Jahr... und alles andere geht bei den Gesellschaften mit dem Verwaltungsaufwand unter !

  2. #32

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Zu 1.
    Deswegen ist es ja eben wichtig eine Versicherung mit gesundem finanziellen Backround auszuwählen. BTW haben die GKV auch nicht genug finanzielles Polster!

    Zu 2.
    Ist bedingt richtig, ich würde es anders ausdrücken... es macht es mir nach einiger ZEIT unsinnig zu wechseln da sonst mein angesparter Betrag verfällt. Möglich ist es ohne Probleme...

    Zu 3.
    Ja verstehe deine Meinung zu dem Wechsel. Finanziell gesehen ist es richtig, da die GKV ja auf einem solidarischem Prinzip beruht.
    zu 1 nochmal: Natürlich haben die GKV kein finanzielles Polster, aber bei der GKV braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass man den Beitrag in 30 Jahren nicht mehr zahlen kann. Dafür sorgt allein schon der Steuerausgleich. Daher auch meine Meinung, dass es langfristig (wie in anderen Ländern auch) auf eine Bürgerversicherung hinauslaufen wird. Alles andere ergibt auch nicht so wirklich Sinn.
    Wenn du natürlich sicher bist immer so viel zu verdienen um dir die PKV leisten zu können brauchst du dir um diesen Punkt natürlich keine Gedanken zu machen. In diesem Fall würde ich auch die PKV bevorzugen

    zu 2
    Habe auch nicht bestritten, dass du theoretisch wechseln kannst. Aber die massiven Verluste bei der Altersrückstellung machen es nunmal praktisch unmöglich.

    Diese vorgeschlagene Rentenversicherung mutet auch skurril an und lohnt sich höchstens für den Vermittler der daran dann nochmals verdient. Eine Versicherung die man nochmals rückversichern muss (!) sagt doch schon alles aus über den Zustand der PKV. Die PKV hat die selben Probleme wie alle anderen auch: Es wird immer weniger Junge geben die immer mehr Alte versichern müssen. Da die Streuung nunmal wesentlich geringer ist als im großen GKV System verwundern die aktuellen Beitragssteigerungen wenig. Übrigens erhöhen auch die großen PKV die Beiträge, siehe nur Allianz oder Axa.

    Die meiner Ansicht nach immernoch beste Variante ist die freiwillige GKV in Verbindung mit privater Zusatzversicherung, sodass man einerseits die Sicherheit der GKV hat und andererseits nicht auf Zusatzleistungen im medizinischen Bereich verzichten muss. Das mag zwar im Moment die teuerste Lösung sein, aber langfristig die sicherste und beste. Übrigens gibt es schon seit Jahren Bestrebungen der PKV Lobby das System genau nach diesem Muster umzustellen.
    Hinzu kommt das schlagende Argument der Familienversicherung der GKV.


    Zitat Zitat von Jumpy Beitrag anzeigen
    stimmt so nicht es gubt wohl sogenannte Stornokonten, aber die gelten nur ein Jahr... und alles andere geht bei den Gesellschaften mit dem Verwaltungsaufwand unter !
    So schaut's aus.

  3. #33

    Standard

    Ich muss nachdenken

  4. #34

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Ich muss nachdenken
    Ich will dir deine PKV jetzt auch nicht ausreden, gibt sicher auch gute Argumente für die Private. Wie zB die umfangreichen Leistungen (woran sich die Ärzte dann wiederum bereichern). Schön ist auch dass man die Rechnungen der Ärzte sieht und mit denen ggf. auch mal darüber reden kann. Sowas wäre bei der GKV auch mal angebracht.

    Nur meiner Ansicht nach überwiegen die Argumente pro freiwilliger GKV deutlich. Der private Versicherungsvermittler ist dabei wohl aber der letzte dem du trauen solltest

  5. #35

    Standard

    Nun ist es in meinem Fall so das ich den "Versicherungsvermittler" seid der Kindheit kenne. Von daher ist da schon ein etwas anderes Verhältnis... worüber man sich im klaren sein muss, ist das ein Wechsel von der GKV in die PKV nie aus finanziellem Aspekt passieren sollte, sondern eher aus dem Leistungsaspekt. Ich rechne nicht damit das ich mit der PKV Geld sparen werde, vorallem nicht wenn wir mal zwei Kinder haben...
    Jetzt muss ich trotzdem noch weiter nachdenken!

  6. #36

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Nun ist es in meinem Fall so das ich den "Versicherungsvermittler" seid der Kindheit kenne. Von daher ist da schon ein etwas anderes Verhältnis... worüber man sich im klaren sein muss, ist das ein Wechsel von der GKV in die PKV nie aus finanziellem Aspekt passieren sollte, sondern eher aus dem Leistungsaspekt. Ich rechne nicht damit das ich mit der PKV Geld sparen werde, vorallem nicht wenn wir mal zwei Kinder haben...
    Jetzt muss ich trotzdem noch weiter nachdenken!
    Sehe gerade noch eine Möglichkeit. Es gibt bei der GKV das Modell Kostenerstattung, d.h. man bekommt die Rechnung des Arztes und reicht die bei der GKV ein (wie bei der PKV). Die GKV erstattet dann in der Regel nur 95%, für den Rest schließt man eine private Zusatzversicherung ab. Die kann dann auch noch darüber hinausgehende Kosten abdecken, sodass man auch bei ambulanter Behandlung de facto Privatpatient ist.

    So hat man alle Vorteile vereint.
    Zugegebenermaßen habe ich mich damit nicht näher auseinander gesetzt, könnte aber in der Tat lohnend sein. Wäre schön wenn einer hier mehr darüber weiß und seine Erfahrungen mitteilt.

  7. #37

    Standard

    Nun ist es in meinem Fall so das ich den "Versicherungsvermittler" seid der Kindheit kenne. Von daher ist da schon ein etwas anderes Verhältnis...
    gerade mit denen sollte man keine Geschäfte machen... Es muss noch nicht mal ein böser Wille dahinter stecken, oft ist es nur Unwissen Ich hab 2 x Geschäfte mit guten Bekannten gemacht und beide sind nicht gut geendet ..

    Ich bin auch pro GKV ++

    PS: dazu kommt auch, dass man als als halbwegs gesunder Mensch erst wesentlich später, also im höheren Alter wirklich auf die Leistungen eine KK angewiesen ist, da kann eine PKV noch so viele Vorteile haben, in Anspruch nehmen wirst du sie wahrscheinlich und hoffentlich erstmal kaum
    Wahrscheinliche Sachen wie Kinder usw... sind mit ner GKV gut abgedeckt und als Arbeitnehmer brauch man sich auch keine Gedanken über Krankenhaustagegeld usw. machen. Bei einem guten Arzt wird auch nicht groß zwischen Privat und GK unterschieden und wenn doch wechselt man den Arzt

  8. #38

    Standard

    Also ich habe mich fast nur deswegen angemeldet, weil ich euren Unterhaltung hier in diesem Forum verfolgt habe. Und meinen , nicht mehr ausgehalten habe. Normalerweise lese ich mir das nur durch und wenn das solche Beiträge komme schmunzele ich. Nun ich bin zwar kein Versicherungsheini (behaupte ich mal), aber was hier einige bei getragen haben, erscheint mir auch nicht ganz korrekt zu sein.

    Ich beziehe mich mal auf die jeweiligen Punkte und gebe meinen dazu.

    Beitragsstabilität PKV
    Auch wenn es oft schön geredet wird, Beitragsanpassungen oder besser Beitragserhöhungen gibt es in jeder Gesellschaft auch in den Älteren, bspw. die Central die in der Zeitung bei den letzten Erhöhung Schlagzeilen gemacht haben wurde bereits 1914 lt. wiki (Central (Krankenversicherung)) gegründet. Sich alleine auf erfahrene Gesellschaften zu stützen darf kein Kriterium sein. Die Beitragsanpassungen steigen gewöhnlich nicht so drastisch an wie bei einigen Tarifen der Central, aber sie steigen! Vielleicht Ø 5% pro Jahr?

    PKV als Rentner
    Ja die Altersrückstellungen sind dazu da den steigenden Beiträge mit steigendem Alter anzupassen, dennoch scheint es nie zu reichen..., auch als Rentner können die PKV Beiträge durch B-Anpassungen steigen. Die Altersrückstellungen sind bei neu abgeschlossenen PKV Verträge nach 1.1.09 nur noch teilweise an die Versicherungsgesellschaft gebunden. Teilweise weil bei einem Versicherungswechsel anteilig die Altersrückstellungen in maximale Höhe der gezahlten Beiträge eines Basistarif (GKV-Standard) an die nächste Gesellschaft übertragen wird. Da man gewöhnlich geringere Beiträge in jungen Jahren zahlt, kommt man wohl da nicht an.
    Bezüglich solcher Zusatzversicherung kann ich nicht viel sagen, ist glaube ich so ein Sonderkondition?

    Wieder in die GKV
    Die Tricks will aber niemand teilen? Vielleicht nicht ganz legal? Wenn ja kann ich es mir vielleicht denken
    Wenn du noch nicht das 55. Lebensjahr erreicht hast, dann hat man noch die Chance zurück in die GKV zu kehren, das ist richtig. Zurück kannst du wenn du ArbeitNEHMER bist und unter der aktuellen Jahreseinkommensgrenze liegst ODER arbeitslos wirst UND das für mindestens 1 Jahr.
    ODER wenn du Selbstständig bist, müsstest du eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als Vollzeit antreten und unter der Jahreseinkommensgrenze liegen, während die Selbstständigkeit als Teilzeiterwerb gilt.

    Stornohaftung
    Das was dir ein freier Makler da gesagt hat kann stimmen, anders als die Meinung anderer , freie Makler haben so eine Stornohaftung von 5 Jahren, ist neu. Makler bei Versicherungsgesellschaften haben was ich hören durfte gewöhnlich 3 Jahre so ein Stornokonto. Wird ja hoffentlich in einem Vertrag festgehalten.


    Also was tun, empfehlen kann man dir schlecht was... hier aber einige Ansatzpunkte von mir bezüglich:
    • PKV Gesellschaften: Wenn ein Tarif sich zu stark von anderen Angeboten mit selben Leistungsniveau abhebt, ist wohl etwas an dem Tarif faul, wahrscheinlich Beitragsanpassungen von XY%
    • PKV und Rente: Die Beiträge werden wohl über die Zeit steigen, dass du die PKV nicht mehr gern hast, wechseln in eine andere Gesellschaft ist vielleicht nach 10 jähriger Zugehörigkeit wegen der Altersrückstellung und neue Gesundheitsprüfungen nicht mehr so attraktiv... man wird wohl auch nicht mehr sparen können. Man kann aber Tarife innerhalb der Versicherungsgesellschaft wechseln, dann kommt man in einen günstigeren Tarif (Wechsel innerhalb der PKV), da gibt es aber auch Hindernisse... hoffe das steht da auf der Seite mit bei.
    • Wenn du realistisch abschätzt ob du auch weiterhin soviel Geld verdienst und ob dein gesundheitlicher Zustand über die nächsten Jahre stabil bleibt, sollte man ernsthaft darüber nachdenken. Wie viele Jahre hast du noch bis 55? Oder besser 53? Mit 53 kannst man ja noch was machen...
    Die Smilies in diesem Forum sind aber ziemlich cool

  9. #39

    Standard

    Hey Max, erstmal herzlich Willkommen im Forum und danke deinen Beitrag!
    So jetzt aba:

    Das man die Altersrückstellungen mitnehmen kann bei einem PKV Wechsel stimmt. Habe ich gestern auch erfahren.

    Letztendlich kann keiner sagen wohin das alles führt. Ich denke wenn man ne PKV abschließt sollte man richtig Kohle haben um evt Beitragserhöhungen spielend mitmachen zu können. Wenn das zu knapp ist, macht das ganze wenig Sinn. Die Leistungen in der PKV scheinen wirklich attraktiver zu sein und man muss sich eben überlegen ob man das zahlen möchte. Denn günstiger wird man sich wahrscheinlich nie stehen. Ich bewerte das am WE aber für meinen Fall nochmal neu und werde berichten.

  10. #40

    Standard

    Danke, eigentlich wollte ich nur lesen, aber manchmal kommt man nicht mehr weg und bleibt hier einfach hängen...

    Nun das sind diese Risiken im Leben, dein Job ist sicher und du bist jung und gesund, aber in 8 Jahren ändert sich das ganze...
    Beziehe am besten alles mit deiner Betrachtung mit ein. Zukunftswünsche, Berufssicherheit, Wohngegend, evt. auch mögliche erblich bedingte Erkrankungen, wobei das wird wohl bei der Gesundheitsprüfung anstehen. Einige brauchen halt die Extras im Leben.

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