Thema: Gesetzlich oder privat Versichern // Krankenversicherung

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Dankesbaum4Dankeschöns
Forum: Gesundheit, Körper, Geist und Süchte
Diätetische Ernährung, Fitness, Medikamente, Krankheiten, Psychologie, Drogen
      
   
  1. #11

    Standard

    -->
    Ahhh ok... na dann höre ich mir das mal nächste Woche an und berichte Euch. Hatte echt gehofft ich könnte dadurch was Kohle sparen!

  2. #12

    Standard

    Was sagt ihr zu folgenden Vorurteilen zur PKV:

    Immer mehr Menschen stehen vor der Entscheidung, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern sollen. Über die Produkte und Konditionen der privaten Krankenversicherer gibt es jedoch eine Vielzahl von Urteilen und Vorurteilen.


    Vorurteil 1: Es gibt Menschen, die sagen: "Eine private Krankenversicherung ist im Alter nicht bezahlbar".


    Doch das Gegenteil ist der Fall, denn bei der privaten Krankenversicherung (PKV) zahlt man in jungen Jahren mehr, damit der Versicherungsschutz auch im Alter bezahlbar bleibt. Jede Generation bildet nur die Rückstellungen für später, welche sie selbst benötigt.
    • Dadurch muss nicht - wie beim Umlageverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - die junge Generation für immer mehr ältere Menschen bezahlen.
    Wie funktioniert das?

    In jungen Jahren wird nur ein Teil der Beiträge zur Deckung der aktuellen Krankheitskosten benötigt. Ein großer Teil wird zur Bildung von Alterungsrückstellungen verzinslich angesammelt. Daraus werden die aufgrund häufigerer Erkrankung im Alter höheren Gesundheitskosten mitfinanziert. Durch dieses so genannte Kapitaldeckungsverfahren der PKV sorgt jede Generation für sich - und damit auch jeder Einzelne persönlich - für das Alter vor.
    • Die Problematik der Umlagefinanzierung der GKV, nämlich eine Verschiebung des Verhältnisses von alt und jung und daraus resultierende steigende Beiträge, entfällt bei der PKV.
    Für die Zukunft kann niemand verbindliche Aussagen machen, aber ein Rückblick kann Aufschluss darüber geben, was man in der Zukunft erwarten kann.
    Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen der PKV für weitgehend stabile Beiträge im Alter. Dazu gehören
    • der 10%ige Zuschlag auf den Beitrag in der Vollversicherung, der ausschließlich zur Bildung einer zusätzlichen Rückstellung zur Beitragsentlastung im Alter dient.
    • Als weitere Maßnahme werden 90 % der über den gesetzlichen Rechnungszins von 3,5 % hinausgehenden Zinserträge aus den Alterungsrückstellungen zusätzlich zur Beitragsentlastung im Alter eingesetzt.
    Vorurteil 2: Die Familie - "Wenn eine Familie gegründet wird und Kinder kommen, wird die private Krankenversicherung unbezahlbar."

    Unsere Leistungen sind wesentlich günstiger als man annimmt. Auch wenn sich das Gerücht, privater Krankenversicherungsschutz sei teurer Luxus, hartnäckig hält: Sehen Sie selbst, wie attraktiv unser Angebot ist!
    Vorurteil 3: Krankentagegeld - "Die Krankengeldzahlungen der gesetzlichen Krankenkassen sichern den Lebensstandard ausreichend."

    Keiner von uns denkt gerne daran, für längere Zeit krank zu werden. Doch für gesetzlich Versicherte lauert die Gefahr in der Zeit nach der Lohnfortzahlung: Sie können nicht damit rechnen, dass ihr Krankengeld annähernd ihrem Gehalt entspricht, das sie benötigen, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten und allen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Unser Beispiel zeigt, wie gravierend dieser Ausfall tatsächlich ist:
    • Berechnung der Lücke (Pflicht/freiwillig)
    Pflichtversicherter: Freiwillig Versicherter:
    Brutto-Einkommen = 2.300 EUR Brutto-Einkommen = 4.100 EUR
    Netto-Einkommen = ca.1.400 EUR Netto-Einkommen = ca. 2.500 EUR
    Krankengeld = 1.085 EUR Krankengeld = 1.940 EUR
    Einkommensminderung =315 EUR Einkommensminderung = 560 EUR
    Je höher das Einkommen, desto größer ist natürlich auch der Verdienstausfall. Für die beiden Beispiele ließe sich die Lücke mit 4,04 EUR (Pflichtversicherter) bzw. 8,08 EUR (Freiwillig Versicherter) monatlichem Beitrag schließen (angenommen, dass beide 35-jährige Männer sind).
    Vorurteil 4: Die Leistungen - "Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt alles."

    • Haben Sie sich schon ein Zuzahlungsheft von Ihrem Apotheker geben lassen? In diesem Heft können Sie sich Ihre Zuzahlungen für Medikamente usw. bescheinigen lassen. Erst wenn Sie 2 Prozent Ihrer Jahresbruttoeinkünfte erreicht haben, brauchen Sie keine weiteren Zuzahlungen zu leisten.
    • Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen? Haben Sie sie ganz oder teilweise selbst bezahlt?
    • Waren Sie schon einmal bei einem Heilpraktiker? Hat die GKV die Rechnung bezahlt?
    • Stellen Sie sich ein Krankenhauszimmer vor: 4 Betten, mehrere Fernseher und Radiosender. Das kann durchaus an den Nerven zehren, und zwar gerade dann, wenn Sie mehr denn je auf Ruhe angewiesen sind. Es geht aber auch anders: Sie können auch komfortabel in einem Einbettzimmer verweilen und sich den Tag so gestalten, wie es Ihre Krankheit zulässt – in privater Atmosphäre.
    • Im Krankenhaus werden Sie viele unterschiedliche Ärzte kennen lernen. Das bezahlt die gesetzliche Krankenkasse. Sie können sich aber auch von einem Arzt Ihres Vertrauens, dem Chefarzt, behandeln lassen.
    • Wenn das Budget aufgebraucht ist, beginnt die "gesetzliche" Wartezeit! Sie warten auf eine notwendige Behandlung, oder Sie werden als Privatpatient angemessen behandelt.
    • Sparen Sie jetzt schon, um später Ihren Zahnarzt bezahlen zu können, oder haben Sie schon einmal kräftig in die Tasche gegriffen? Ihr Zahnarzt schließt Zahnlücken, die private Krankenversicherung finanzielle Lücken.




  3. #13

    Standard

    Typische Argumentation für eine PKV, also das was dir der Vertreter auch erzählen wird

    Da Vergleicht man immer Äpfel mit Birnen.... Kann schlecht hingehen und ne S Klasse mit einem Golf vergleichen.
    Die Frage ist halt, kann ich mir eine S-Klasse leisten? wenn ja brauche ich auch nicht vergleichen

    Optimal wäre ein Vergleich auf GKV Niveau, ohne SB ohne Schnickschnack ....
    Im übrigen kann man Zuzahlungen ZA etc. auch für kleines Geld Zusätzlich versichern...

  4. #14

    Standard

    Naja also so wie ich das jetzt sehe muss ich aufjedenfall in der PKV für das Alter mitsparen. Sprich - die Rückzahlungen die ich im Jahr erhalte beiseite legen!
    Das mit dem leisten ist so ne Sache... das muss ich halt prüfen wenn ich ein Angebot auf dem Tisch habe.

  5. #15

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Vorurteil 4: Die Leistungen - "Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt alles."
    Wer erzählt denn den Blödsinn? Die GKV zahlt natürlich nicht alles.
    Trotzdem würde ich mich - denke ich - für die GKV entscheiden, wenn ich müsste.

  6. #16

    Standard

    Ja das sagen die meißten. Ich will es aber trotzdem einfach mal durchrechnen... aber derjenige der mir sowas "andrehen" will muss mir eh kpl bis zum Schluss aufzeigen das eine PKV für mich bis zu dem Tag wo ich mein Ableben auf dieser Erde antrete, bezahlbar und rentabel ist.

  7. #17

    Standard

    Naja also so wie ich das jetzt sehe muss ich aufjedenfall in der PKV für das Alter mitsparen. Sprich - die Rückzahlungen die ich im Jahr erhalte beiseite legen!
    wer macht das schon und wenn du es tätest wird sie jetzt schon teurer.

    Mal als Beispiel, jetzt müsstest du 250€ im Monat zahlen und mit 45 400€, da müsstest du quasi 150€ im Monat an die Seite legen für 15 Jahre, also mal eben 27000€ um die 15 Jahre nach deinem 45ten du finanzieren, bei gleichbleibender Kostenstruktur.Eine GKV dürfte bei dir in etwa 325 bis 350€ AN Anteil liegen? also wenn du knapp über der Verdienstgrenze bist.
    Wobei hier die PKV auch mit 50% vom AG bezuschusst wird denke ich...
    Wenn du eine Basismitgliedschaft ohne SB bei der PKV mit der GKV vergleichst und denn noch konsequent Kohle an die Seite legst, könntest du vielleicht sogar ein Geschäft machen

  8. #18

    Standard

    Ich muss mal schauen wie hoch der AN Anteil ist. Ich liege schon noch ne kleine Ecke über dem Mindest-Verdienstgrenze. Ein alter Kollege der sehr selten krank ist, sprach von ca. 1000 Euro Rückzahlungen im Jahr (glaube mit Steuererklärung). Wenn ich das auf Seite lege müsste es ja gut aussehen. Nur was ist, wenn ich mal ne chronische Krankheit bekommen sollte oder sowas!?!?

    Geschäfte mache ich immer gerne... also gute!

  9. #19

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Ja das sagen die meißten. Ich will es aber trotzdem einfach mal durchrechnen... aber derjenige der mir sowas "andrehen" will muss mir eh kpl bis zum Schluss aufzeigen das eine PKV für mich bis zu dem Tag wo ich mein Ableben auf dieser Erde antrete, bezahlbar und rentabel ist.
    Das wird er nicht können. Lies dir doch nur mal durch was die PKV an Beitragserhöhungen allein dieses Jahr zu verzeichnen hatte.
    Solltest du in die PKV wechseln bist du an den Versicherer gebunden, ein Wettbewerb zwischen den Unternehmen findet ab dann nicht mehr statt, da man praktisch nicht mehr wechseln kann. Denn die Altersrückstellungen sind nicht übertragbar.
    In deinem Alter wird die PKV natürlich günstiger sein, aber man sollte das langfristig betrachten. Wenn du nämlich keine Möglichkeit hast über ein paar Tricks in die GKV zurückzukehren (die hat nicht jeder, und das geht auch nur bis 55 J) sieht es für dich später eher düster aus was die Beitragshöhe angeht.
    Ich würde die Kombination GKV + private Zusatzversicherung jedenfalls immer vorziehen.

    Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass es die PKV in heutiger Form auch nicht mehr allzu lange geben wird.

  10. #20

    Standard

    Wenn du nämlich keine Möglichkeit hast über ein paar Tricks in die GKV zurückzukehren (die hat nicht jeder, und das geht auch nur bis 55 J) sieht es für dich später eher düster aus was die Beitragshöhe angeht
    Genau, auch ein ganz wichtiger Aspekt, völlig vergessen....
    Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass es die PKV in heutiger Form auch nicht mehr allzu lange geben wird.
    jap, sehe ich auch so.. es wird zwar die PKV geben aber sie wird ähnlich sein wie die freiwillig gesetzlichen Heute!

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