Thema: Essen wir zuviel Fleisch?

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Forum: Gesundheit, Körper, Geist und Süchte
Diätetische Ernährung, Fitness, Medikamente, Krankheiten, Psychologie, Drogen
      
   
  1. #1

    Standard Essen wir zuviel Fleisch?

    -->
    Getrennt aus dem Thread
    http://www.webpla.net/gesundheit-koe...-vs.51487.html.

    Neues Thema:




    sorry laila, ich glaub hier gehts schon lange nicht mehr um deine frage..

    sehe ich nicht so, in anderen Ländern und ich meine auch andere Himmelsrichtungen, wird Fleisch in unterschiedlichster Form ebenfalls in Massen konsumiert.
    du meinst jetzt asien, oder? nun, ob der reisbauer auf dem platten land es sich leisten kann, jeden tage ein steak auf dem teller zu haben bezweifele ich. alles andere fällt unter industriell etc.


    Viel mehr wäre es wichtig sich Gedanken über die natürlichen fleischlichen Ressourcen zu machen und da gezielt gegen zu steuern.
    ws? versteh ich nich


    Das gleiche gilt wohlgemerkt auch für Schokolade, Chips, Gummibärchen, Kaugummis, Softdrinks, ...... Würden wir nach dem gehn, was "nötig" ist, wär das Leben schon ziemlich monoton!
    sagt ja keiner das man kein fleisch, keine chips und sonstige genussmittel mehr essen soll. nur eben weniger. es sollten genussmittel sein, keine grundnahrungsmittel

    da ich selbst sehr wenig bis fast gar kein Fleisch esse, weil es mir einfach nicht schmeckt (bis auf Hühnchen ab und zu mal), kann ich nicht beurteilen, ob Fleisch aus Massentierhaltung schlechter schmeckt als sogenanntes Bio-Fleisch (was auch immer das sein mag)
    ich kenne den unterschied zwischen korrekt aufgezogenem rind und dem von der fleischtheke im supermarkt. deswegen gibts bei mir selten fleisch weil ich mir das korrekt aufgezogene nicht so häufig leisten kann. ich mag den begriff bio nicht, das ist so was von ausgelutscht.



    ernährung ist heute mit eines der umstrittensten themen, alle naselang gibt es neue richtlinien, neue erkenntnisse.

    ich brauch aber keine wissenschaftler um zu wissen, das jeden tag zum frühstück ne scheibe wurst oder ein ähnliches produkt aufs brot, ein steak zum mittagessen und zwischendurch noch ne currywurst zuviel fleischkonsum pro tag ist. es ist auch völlig egal welches fleisch, weil keines der viecher heutzutage völlig unbedenklich ist. rinder haben den wahnsinn, schweine zuviel purin, huhn ist voller antibiotika....usw

    Woher kommt diese Wut?
    kann ich nur raten laila, aber ich könnte mir vorstellen das es was mit persönlichen gründen zu tun hat, oder vielleicht weil nicht-fleischesser oft belächelt werden.
    Geändert von Jumpy (20.11.2011 um 22:23 Uhr)

  2. #2

    Standard

    ich brauch aber keine wissenschaftler um zu wissen, das jeden tag zum frühstück ne scheibe wurst oder ein ähnliches produkt aufs brot, ein steak zum mittagessen und zwischendurch noch ne currywurst zuviel fleischkonsum pro tag ist. es ist auch völlig egal welches fleisch, weil keines der viecher heutzutage völlig unbedenklich ist. rinder haben den wahnsinn, schweine zuviel purin, huhn ist voller antibiotika....usw
    versteh ich jetzt nicht, wer macht den die Vorgabe und legt das Maß fest? Unsre Lebenserwartung scheint dadurch nicht zu sinken komischer weise!
    Was ist deiner Meinung nach unbedenklich?

  3. #3
    Unregistriert

    Standard

    Zitat Zitat von Jumpy Beitrag anzeigen
    Und wie beeinflusst das jetzt wie wir den Planeten hinterlassen direkt? Nehmen wir man an, man reduziert die Menge an Fleischkonsum um 30%, wo wird man unmittelbar die positiven Auswirkungen spüren?
    Falls das nicht ironisch gemeint ist:

    Äh, wenn -sagen wir mal - in Deutschland plötzlich der Konsum um fast 1/3 zurückgehen würde? Das hätte 1000 Auswirkungen, positive wie negative. Das fängt bei der Zahl der notwendigen Schlachtungen an, geht über den durch den Konsum notwendigen Transport (von lebendigen wie toten Tieren) auf den Verkehrskollaps zu, hat Auswirkungen auf das Leben in der Massentierhaltung (weil logischerweise weniger gehalten werden) usw. usf. Es müssen weniger Tiere gezüchtet werden. Die Co2-Sache sprech ich erst gar nicht an... Wenn ein 80 Mio-Volk seinen Konsum an einem Gut, das teilweise aus der ganzen Welt importiert wird (das leckere Steak aus Argentinien!) um unfassbare 30% reduzieren würde, hätte das weltweite Folgen.

  4. #4

    Standard

    Und du bist auch tatsächlich der Meinung, dass es keine Alternative geben wird?
    Meinst du das die Menschen einfach 30% weniger Nahrung aufnehmen und gut ist?
    Da wird man halt mehr Fisch essen und mehr was weis ich, das wächst natürlich auch alles nicht im Vorgarten der Menschen, also wird es auch importiert und und ....

  5. #5

    Standard

    Manchmal scheint es mir, dass Vegetarismusgegner das Thema unnötig aggressiv und emotional behandlen. Könnte eine Abwehrreaktion auf den von Vegetariern/Veganern hingewiesenen ethischen Aspekt des Fleischkonsums sein. Und Fleischkonsum hat eine ethische Komponente, wer das leugnet läuft mit Scheuklappen herum. Was diese hitzige Diskussion betrifft gibt es hier ein Missverständnis, welches sowohl die militanten Fleischesser als auch die militanten Vegetarier/Veganer betrifft. Ethisches Verhalten ist mehr eine regulative Idee, als eine Gebotstafel, die einem spezielles Verhalten vorschreibt oder verbietet. Sich 100% ethisch zu verhalten ist nicht möglich, es geht mehr darum sich in Richtung eines ethischeren Verhaltens zu verändern, an sich zu arbeiten. An anderen kann man nicht arbeiten, erst recht nicht mit der erzeugung von Schuldgefühlen.

    Und du bist auch tatsächlich der Meinung, dass es keine Alternative geben wird?
    Meinst du das die Menschen einfach 30% weniger Nahrung aufnehmen und gut ist?
    Da wird man halt mehr Fisch essen und mehr was weis ich, das wächst natürlich auch alles nicht im Vorgarten der Menschen, also wird es auch importiert und und ....
    Nein. Das kann man so nicht stehen lassen. Wenn weniger Vieh gezüchtet wird erhöht sich die zu Verfügung stehende Menge an Nahrung drastisch. Was glaubst du wieviel Quadratmeter Feld so ein Rind wegfrisst, bis es geschlachtet wird. Auch der gesundheitliche Aspekt ist unanstreitbar. Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten lassen sich indirekt oder direkt auf zu hohen Fleischkonsum zurückführen.

  6. #6
    Unregistriert

    Standard

    Zitat Zitat von Jumpy Beitrag anzeigen
    Und du bist auch tatsächlich der Meinung, dass es keine Alternative geben wird?
    Meinst du das die Menschen einfach 30% weniger Nahrung aufnehmen und gut ist?
    Da wird man halt mehr Fisch essen und mehr was weis ich, das wächst natürlich auch alles nicht im Vorgarten der Menschen, also wird es auch importiert und und ....
    Das ist überhaupt nicht der Punkt. Ich MUSS nicht jeden Tag Fleisch essen, und ich kann es durchaus durch Dinge ersetzen, die nicht aus Südamerika kommen. (Dass wir ganzjährig Obstarten essen wollen, die vorher 10.000 km zurücklegen, ist ja ganz genauso bescheuert. Deshalb sagte ich: Massentierhaltung ist EIN Problem unserer Gesellschaft!)

    Aber WENN ich Fleisch esse, dann sollte ich - das ist meine Meinung, die musst du nicht teilen - dann sollte ich auch wissen, was da vor mir auf dem Teller liegt. Dass das mal ein Lebewesen war, das für mich sein Leben gelassen hat.

    Und DANN kann ich vielleicht auch einen Schritt weitergehen, und mir überlegen, ob es wirklich notwendig ist, dass dieses Lebewesen eigentlich kein Dasein hatte, sondern nur eine qualvolle Existenz.

    Und ob es wirklich notwendig ist, dass ich jeden Tag ein Supermarkt-Hähnchen für 2 Euro esse, von dem ich direkt weiß, dass dieser Preis nur durch Zucht, Massentransport, Antibiotika, industrieller Schlachtung etc. möglich ist.

    Oder ob ich bereit bin, vielleicht jeden dritten Tag auf dieses Stück Fleisch zu verzichten. Und dann vielleicht auch ein Tier zu verzehren, dass sogar mal die Sonne gesehen hat. Auf einer Weide stand. Gras gefressen hat. Nicht künstlich über einen Schlauch gemästet wurde. Sowas soll's nämlich geben.

    Und das, um zurück zur Ausgangsfrage zu kommen, sind legitime, zu diskutierende Aspekte. Meines Erachtens zumindest. Da könnte man einiges für uns selbst und die Welt verbessern. Aber halt nicht mit Missionierung, sondern mit überzeugenden Fakten.

  7. #7

    Standard

    Naja, es geht ja jetzt nicht wirklich um die Frage esse ich weniger Fleisch und was erreiche ich damit!
    Wobei das natürlich auch eine interessante Diskussion sein kann. Ich persönlich sehe nicht den gewünschten Effekt den man gerne sehen würde. Zumindest nicht in der Realität, das mag vielleicht eine Wunschlösung sein, aber der Mensch tickt anders.

    Ich überlege gerade ob wir das Thema splitten sollten?

  8. #8

    Standard

    jumpy, grad komm ich nicht so richtig mit...

    bisher hatte ich den eindruck das du ein intelligenter mensch bist mit einem gewissen bildungsgrad. wenn deine beiträge jetzt nicht den advocatus diaboli stellen, oder vor ironie triefen die irgendwie nicht ankommt, dann weiss ich grad echt nicht weiter...

    direkte folgen von übermässigem fleischverzehr sind krankheiten wie übergewicht, gicht und herz-kreislauf-probleme. von folgeerkrankungen ganz zu schweigen. um den täglich steigenden bedarf an billigem fleisch zu decken, werden die tiere mit allem möglichen gefüttert, wo bitte kam den bse her? weil man kühe mit knochen/tiermehl gefüttert hat.

    den fleisch konsum zu senken heisst ja nicht, zu hungern. wir leben dankeswerterweise in einer zeit des überflusses. es fehlt uns an nichts, auch nicht an eiweiss. ich bemühe mich seit jahren so viel wie möglich heimische produkte zu essen. ich muss im winter keine erdbeeren haben. das nur als kleines beispiel.

    grad seh ich das eigentlich schon alles gesagt wurde...danke, baedr und unregistriert, ihr habt mir die worte von der tastatur genommen.

    und ja, sollte man splitten

  9. #9

    Standard

    bisher hatte ich den eindruck das du ein intelligenter mensch bist mit einem gewissen bildungsgrad. wenn deine beiträge jetzt nicht den advocatus diaboli stellen, oder vor ironie triefen die irgendwie nicht ankommt, dann weiss ich grad echt nicht weiter...
    Man muss Intelligenz nicht mit dem identifizieren was man selber als solches versteht

    direkte folgen von übermässigem fleischverzehr sind krankheiten wie übergewicht, gicht und herz-kreislauf-probleme. von folgeerkrankungen ganz zu schweigen. um den täglich steigenden bedarf an billigem fleisch zu decken, werden die tiere mit allem möglichen gefüttert, wo bitte kam den bse her? weil man kühe mit knochen/tiermehl gefüttert hat.
    Naja, man kann essen was man will, wenn man nicht das verbrennt was man aufnimmt, wird man krank... Es ist aber sehr einfach das auf Fleisch zu schieben, Fleisch alleine ist da weniger schuld. Auch ist es töricht zu glauben, dass die Minimierung des Fleischverzehrs automatisch für eine bessere Qualität sorgt.
    den fleisch konsum zu senken heisst ja nicht, zu hungern. wir leben dankeswerterweise in einer zeit des überflusses. es fehlt uns an nichts, auch nicht an eiweiss. ich bemühe mich seit jahren so viel wie möglich heimische produkte zu essen. ich muss im winter keine erdbeeren haben. das nur als kleines beispiel.
    Wer ist wir? Und das es dir oder mir an nichts fehlt, heisst nicht automatisch das es jedem so geht. Es gibt genug Menschen die sich kein Fleisch leisten können und stell dir vor, die leben hier mitten unter uns

    Mir fehlen immer noch die richtigen Argumente die gegen das Fleischesssen sprechen

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von Maezinha Beitrag anzeigen
    direkte folgen von übermässigem fleischverzehr sind krankheiten wie übergewicht, gicht und herz-kreislauf-probleme. von folgeerkrankungen ganz zu schweigen. um den täglich steigenden bedarf an billigem fleisch zu decken, werden die tiere mit allem möglichen gefüttert, wo bitte kam den bse her? weil man kühe mit knochen/tiermehl gefüttert hat.
    Ach komm! Fette (Egal ob Pflanzlich oder Tierisch) und vor allem Zucker ( rein pflanzlichen Ursprungs) ist an vielen Zivilisationskrankehiten schuld - Diabetis melitus, Übergewicht. Gicht bekommt man auch von Spargel und Bluthochdruck von zu viel Salz und Lakritze... usw...

    Außerdem lese ich immer was von Rinderwahn etc. Das wird verdammt genau geprüft, seit es damals aufgetreten ist. Und tut doch nur nicht so, als hätte es noch nie gefährliche Keime auf Gemüse gegeben!!!

    Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Man kann sich auch gesund ernähren, wenn man Fleisch isst. Es gibt immer solche und solche. Du kannst die Schweinebratenfraktion nicht mit denen in einen Kopf werfen, die Hühnerbrust im Salat haben. Selbige leben sicher gesünder als die, die eben mal eine vegetrarische Pizza bestellen...

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