Thema: Essen wir zuviel Fleisch?

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Forum: Gesundheit, Körper, Geist und Süchte
Diätetische Ernährung, Fitness, Medikamente, Krankheiten, Psychologie, Drogen
      
   
  1. #11

    Standard

    -->
    Mir fehlen immer noch die richtigen Argumente die gegen das Fleischesssen sprechen
    Wie wärs, wenn du erstmal die falschen entkräftigst? Dein Einwand auf die gesundheitlichen Folgen von hohem Fleischkonsum war ja nicht so überzeugend.

  2. #12

    Standard

    Zitat Zitat von baedr Beitrag anzeigen
    Wie wärs, wenn du erstmal die falschen entkräftigst? Dein Einwand auf die gesundheitlichen Folgen von hohem Fleischkonsum war ja nicht so überzeugend.
    Gut, machen wir es ganz pauschal und einfach. Wo kann man nachlesen, dass der Fleischkonsum unsere Gesundheit lebensbedrohlich beeinflusst und das der Verzicht auf Fleisch der gesundere Lebensweg ist. Parallel wäre es auch schön, irgendwo aus fachlicher Hand dokumentiert, die Grenze (Menge) für unbedenklichen Fleischkonsum zu erfahren!

  3. #13
    Unregistriert

    Standard

    Ganz simpler Vergleich ohne Einbezug von Drittvariablen:

    Hier der Fleischkonsum verschiedener Länder: Weltkarte: Wo am meisten Fleisch gegessen wird - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
    Hier die Mortalitätsrate verschiedener Länder: Gesamte Sterblichkeitsrate - Land Vergleich

    Und hoppla, da wohl viel Fleisch gegessen wird, wird nicht automatisch viel gestorben. Sowas aber auch.

  4. #14

    Standard

    Ach komm! Fette (Egal ob Pflanzlich oder Tierisch) und vor allem Zucker ( rein pflanzlichen Ursprungs) ist an vielen Zivilisationskrankehiten schuld - Diabetis melitus, Übergewicht. Gicht bekommt man auch von Spargel und Bluthochdruck von zu viel Salz und Lakritze... usw...
    ruhich brauner, nix hasse ich mehr als beiträge von mir aus dem zusammenhang zu reissen!
    ich sagte es bereits:
    sagt ja keiner das man kein fleisch, keine chips und sonstige genussmittel mehr essen soll. nur eben weniger. es sollten genussmittel sein, keine grundnahrungsmittel
    ich hab nie behauptet, das fleisch die wurzel allen übels ist, ich hab nur verständnis für den standpunkt der nicht-fleisch-esser geäussert, weil es tatsächlich so ist, das die gesellschaft von vielen nahrungsmittel ein ungesundes mass zu sich nimmt. da ist es meiner meinung nach auch müssig, nach richtwerten zu fragen, dafür sind die menschen viel zu unterschiedlich.

    ich bin ja auch nicht gegen fleisch essen, ich bin nur für das bewusstere essen und vor allem dafür, das (ganz allgemein gesprochen) der durchschnittsmensch weniger fleisch konsumiert.


    weil, wo weniger konsumiert wird, muss auch weniger produziert werden. ganz platt und unwissenschaftlich, ob ein bauer 70 oder 100 rinder auf seinem hof aufzieht ist ein schon ein unterschied. bei weniger rindern kann er evtl. eigene weiden nutzen, um seine viecher satt zu bekommen und muss nicht futter zukaufen das von zweifelhafter herkunft ist, weil er es sich nicht leisten kann, seinen rindern gesundes futter zu kaufen. die tiere haben im stall mehr platz zu verfügung und folglich weniger stress und werden weniger krank.
    das wiederum führt zu fleisch mit ganz anderem nährwert, vom geschmack ganz zu schweigen.
    für mich reicht das völlig als argument für weniger fleischkonsum.



    Und hoppla, da wohl viel Fleisch gegessen wird, wird nicht automatisch viel gestorben. Sowas aber auch.
    also bitte, zum einen zeigt deine verlinkte karte die sterblichkeitsrate bei frauen und kindern, zum anderen halte ich nix von statistiken. das die allgemeine sterblichkeitsrate in afrika höher ist als in den westlichen nationen hat wenig mit dem fleischkonsum zu tun, sondern mit den lebensumständen insgesamt, wie medizinische versorgung, hygiene, krieg und epidemien. deswegen mag ich keine statistiken.

    edit:
    grad eben noch gefunden
    Chemie-in-Lebensmitteln.de: Leben Vegetarier gesünder?

  5. #15

    Standard

    weil, wo weniger konsumiert wird, muss auch weniger produziert werden. ganz platt und unwissenschaftlich, ob ein bauer 70 oder 100 rinder auf seinem hof aufzieht ist ein schon ein unterschied. bei weniger rindern kann er evtl. eigene weiden nutzen, um seine viecher satt zu bekommen und muss nicht futter zukaufen das von zweifelhafter herkunft ist, weil er es sich nicht leisten kann, seinen rindern gesundes futter zu kaufen. die tiere haben im stall mehr platz zu verfügung und folglich weniger stress und werden weniger krank.
    Wenn dein Konzept aufgeht, also das Tausche Weide gegen Tier um wirtschaftlicher und besser dar zu stehen, frag ich mich grade, warum macht man das nicht per se ? Also warum vergrössert sich der Depp Bauer und kauft Futter dazu, wenn er ganz einfach nur reduzieren brauch und damit ist das Gleichgewicht wieder hergestellt?
    Ach, das könnte aber auch wieder in die Hose gehen, weil die freigewordenen Flächen ja für anderes Futter benötigt werden, man muss ja die verminderte Nahrung, also Fleisch, irgendwie kompensieren. Also steht da jetzt irgendwas was in Deutschland wächst, wohl kein Reis und Soja, wohl eher mehr Mais und Weizen etc... soll das Volk halt mehr Brötchen essen
    Jetzt haben wir weniger Fleisch.. das ist schon mal gut, aber es es wohl genau so verseucht wie vorher weil Futter immer noch zugekauft werden muss...

  6. #16

    Standard

    Also warum vergrössert sich der Depp Bauer und kauft Futter dazu, wenn er ganz einfach nur reduzieren brauch und damit ist das Gleichgewicht wieder hergestellt?
    weil alle billiges fleisch jederzeit zur verfügung haben wollen.



    die zahlen sind schon was veraltet, aber an den relationen dürfte sich nicht viel geändert haben. was aktuelles hab ich auf die schnelle nicht gefunden.
    Fleisch frisst Nahrungsmittel
    Fraßen Nutztiere früher einmal für Menschen Unverwertbares, wie z.B. Heu, sind sie heute Nahrungskonkurrenten, da sie mit "Kraftfutter" wie Getreide, Soja, Fischmehl etc. gemästet werden. Derzeit werden 36% der weltweiten Getreideernte an Tiere verfüttert, die weltweite Sojaernte geht zu 70% in die Mägen von Tieren. Auch knapp die Hälfte der Fischfänge und selbst ein Drittel der Milchprodukte gehen diesen Weg. 22 Durch den steigenden Fleischkonsum steigt in den Entwicklungsländern die Verwendung von Getreide als Futter stärker als der Getreideertrag. 23
    In Österreich wurden 1999 2,8 Mio. Tonnen Getreide (ca. 63% der Gesamtmenge) als Viehfutter ver(sch)wendet (s. Abb. 4) 24, dieses Verhältnis ist leider auch in der österreichischen Biolandwirtschaft gegeben. 25 Damit nicht genug, importiert Österreich Jahr für Jahr fast 500.000 Tonnen Soja‑Futtermittel und über 10.000 Tonnen Fischmehl. Ein positives Beispiel geben die Biobauern: Für sie ist der Zukauf importierter Futtermittel verboten. 26 Die Umweltbelastungen, die von Futtermitteln ausgehen, müssen natürlich ebenfalls dem Verzehr tierischer Produkte angelastet werden.
    Aber nicht nur Lebensmittel, auch Energie wird durch die Tierhaltung vergeudet. Pro Kopf und Tag werden in Österreich 16.000 kcal an Tiere verfüttert, die Fleisch‑, Milch- *und Eierproduktion bringt jedoch nur 1700 kcal (also etwa 1/9). Denn eine Kalorie Rindfleisch verbraucht 10 Kalorien Getreide ‑ bei Schweinefleisch ist das Verhältnis 1:3, bei Eiern 1:4 und bei Milch 1:5. In der gleichen Größenordnung liegen die Verluste an Nahrungsprotein, bei Rindfleisch betragen sie sogar das 17fache. 27 Die Agrarindustrie betreibt also ein sehr effektive Form der Nahrungsmittelvernichtung, dabei sollte die Lebensmittelproduktion eigentlich einen Gewinn aus der Sonnenenergie darstellen.
    quelle

  7. #17

    Standard

    Die empfohlene Menge an Fleisch liegt bei 600g. Manche konsumieren es am Tag!

  8. #18

    Standard

    ich esse unterbewusst oft vegetarisch. Wenn ich Fleisch kaufe, dann sehr gute Qualität vom lokalen Händler, dass hat dann auch seinen Preis, weshalb dies nicht zu oft vorkommt.

  9. #19

    Standard

    Natürlich essen wir zu viel Fleisch.
    Schweinefleisch gleicht zu 45% dem menschlichen Fleisch und enthält nachweislich Keime. Bei Rind und Co weiß man heute auch nicht, was alles drin steckt. Deshalb bin ich in meinem Fleischkonsum kürzer getreten und nutze Dampfgarer, mit dem ich mir beispielsweise Bio-Hühnerfleisch oder knackiges Gemüse zubereite. Das schmeckt, ist wahnsinnig gesund und nur halb so teuer wie Fleisch

  10. #20

    Standard

    Wir essen viel zu viel! Die empfohlene Menge ist bei 500-600g pro Woche. Ich kenne Leute, die das am Tag verzehren. Da muss man sich nicht wundern, wenn man später mollig wird.

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